Christoph Buck
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REPORT MAINZ
Redaktion und Moderation
Herrn Bernhard Nellessen
Am Fort Gonsenheim 139
55122 Mainz
Backnang,
den 21. November 2002
Thema: Krebs
heilen durch Nichtstun?
Die gefährlichen Thesen der „Neuen Medizin“
Sehr geehrter Herr Nellessen,
sehr geehrte Damen und Herren,
mit Bestürzung habe ich bereits die Ankündigung der o. g.
Sendung zur Kenntnis genommen. Es war anhand des Titels von vorneherein zu erwarten,
dass die Erkenntnisse von Herrn Dr. Hamer in Ihrer Sendung weder positiv noch
objektiv dargestellt werden würden. Genau so kam es auch. Fassungslos verfolgte
ich den Beitrag. Ich hätte aber nicht gedacht, dass das Ergebnis derart
schlecht ausfallen würde. Sowohl Recherche als auch Stil des Beitrags waren
weit unter dem Niveau der oft verachteten Boulevardpresse.
Warum schreibe ich Ihnen überhaupt?
·
Weil ich selbst von der Krankheit Krebs betroffen war und
durch die Neue Medizin ohne Stahl, Strahl und Chemo geheilt wurde.
·
Weil es mir weh tut, wie Dr. Hamer diffamiert wird.
·
Weil es mir wichtig ist, dass auch andere Betroffene
geheilt werden können.
·
Weil es ein großes Unrecht ist, dass den Zuschauern dieser
Sendung die Wahrheit vorenthalten worden ist.
Kurz zu meiner Person: Ich bin 42 Jahre alt, verheiratet
und habe Kinder. Im Januar dieses Jahres wurde bei mir Hodenkrebs
diagnostiziert. Ich hatte das Glück, dass ich von Anfang an nach der Neuen
Medizin vorgehen konnte. Im Juni bestätigte mir dann mein Urologe, dass er
keinen Hodentumor mehr feststellen könne. Details zu meiner Geschichte können
Sie der Anlage entnehmen.
Nun stellt sich natürlich die Frage: „Wurde ich durch „Nichtstun“ vom Krebs geheilt?“ Nein! Ich hatte nämlich ein Vierteljahr vor der Diagnose „Hodenkrebs“ schon meinen Konflikt gelöst gehabt, ohne dass ich etwas von der Neuen Medizin wusste. Jetzt interessiert Sie sicher, welchen Konflikt ich denn erlitten habe? Einen Verlustkonflikt! Wie kann es bei einem Naturgesetz auch anders sein! Der Organbefund bestätigte dann später auch, dass ich mich in der Heilungs-Phase befand. Diese Erkenntnis bewahrte mich vor dem Diagnoseschock und vor weiteren Folgekrebsen (schulmedizinisch: Metastasen). „Waren die Erkenntnisse des Dr. Hamer für mich denn nun gefährlich?“ Nein im Gegenteil! Ich denke, es fällt Ihnen nicht schwer, zu verstehen, was ich sagen will. Ohne die Neue Medizin hätte ich nämlich nie erfahren, dass ich im Januar bereits in der Heilungsphase war. Ganz zu schweigen von dem Leid der schulmedizinischen Standardtherapie bei Hodenkrebs.
Bitte versetzen Sie sich einmal in meine Lage und versuchen
Sie, sich die Sendung mit meinen Augen anzusehen. Vielleicht spüren Sie dann
auch diesen Schlag ins blanke Gesicht. Vielleicht spüren Sie auch einen Anflug
von Ärger und Verzagtheit. Jeder, der wie ich den „Segen“ der Neuen Medizin am
eigenen Leib erfahren hat, würde doch am Liebsten allen anderen Kranken diese
Erfahrung mitteilen, oder?
Obwohl mir bewusst ist, dass die Rechtsprechung bei Klagen
in solchen Fällen nur falsche Tatsachenbehauptungen, nicht aber Werturteile
verhandelt, gehe ich im Folgenden trotzdem vielleicht auf Werturteile ein, um
zu zeigen, wie schlecht Ihre Sendung recherchiert wurde:
·
Herr Dr. Hamer wird von Ihnen mehrfach „selbsternannter
Wunderheiler“ bzw. „Wunderheiler“ genannt. Diese Aussage
ist nicht nur falsch, sondern auch diffamierend. Herr Dr. Hamer hat nie von
sich behauptet, dass er ein Wunderheiler sei. Richtig ist, dass Herr Dr. Hamer
immer noch Arzt ist und dass er mit akribischem Forschersinn die Zusammenhänge
der fünf biologischen Gesetzmäßigkeiten entdeckt hat.
Herr Dr. Hamer heilt im Übrigen nicht und schon gar nicht durch Wunder. Richtig
ist, dass Herr Dr. Hamer Gesetzmäßigkeiten aufzeigt, wie ein Mensch krank und gesund
wird, bzw. wie er lebt oder stirbt.
·
Menschen, die sich von der Richtigkeit der Neuen Medizin
überzeugt haben, sind keine „Jünger“. Dieser Ausdruck ist geeignet, die
Personen in die Ecke der Anhänger destruktiver Sekten zu stellen.
·
Sie lassen Herrn Dr. Hamer den Fall Olivia erklären. Es ist
dabei aber eindeutig zu erkennen, dass seine Erklärung nach „... die immer
Schnitzel nur briet.“ abgeschnitten wurde. Sie führen dann aus: „Krebs durch
Schnitzel? Olivias Eltern glauben daran.“ Damit führen Sie die Zuschauer in die
Irre. Ein Zuschauer interpretierte dies tatsächlich so: „Bloß weil Oma ihr
Schnitzel macht, bekommt die einen Verhungerungskonflikt und davon Krebs?“ Dies
ist eine falsche Tatsachenbehauptung! Herr Dr. Hamer hat – wie man es in seinem
Buch lesen kann – danach sicher erklärt, dass Olivia genau die von der Oma gebratenen
Schnitzel nicht essen wollte. Sie sagte nämlich: „So ein Fraß!“ und hat das
Essen verweigert, da sie bei der Mutter sein wollte, die exzellente Köchin ist.
Dies hat sie als „Verhungerung“ assoziiert, und daran
glaubten die Eltern!
·
In Ihrem Beitrag wird mehrfach ausgesagt, dass man bei der
Neuen Medizin „nichts machen“ müsse, bzw. dass es da eine einfache Lösung gäbe:
„nichts tun“ und sich klammern „an das Prinzip der Hoffnung“. Diese Aussagen
sind – wie auch oben schon kurz angedeutet – falsch. Dadurch entsteht beim Zuschauer
der Eindruck, ein Krebskranker müsse der Neuen Medizin einfach blind vertrauen
und nichtstuend abwarten müsse. Richtig ist vielmehr, dass man als Patient der
Neuen Medizin geradezu lernt, das zu verstehen, was gegenwärtig in seinem
Körper abläuft. Der Arzt stellt durch das Hirn-CT den genauen Inhalt des
Konfliktes fest, wie z. B. den Verlustkonflikt bei Hodenkrebs. Dann wird der
Arzt nicht locker lassen, bis das genaue Konflikt-Schockerlebnis erkannt ist.
Und hier liegt in der Neuen Medizin die Hauptarbeit. Hier muss der Patient
unter Umständen einen gewaltigen Beitrag leisten und anschließend auch bereit
sein, den Konflikt zu lösen. Hier kann es auch notwendig werden, einen
Psychiater oder Seelsorger hinzuzuziehen. Hat der Patient aber dann den
Konflikt gelöst, dann kann genau dieser Vorgang bei einem weiteren Hirn-CT
kontrolliert werden. Alles läuft nach Gesetzmäßigkeiten und immer synchron, in
der Psyche im Gehirn und am Organ. Ein „Glaube“ oder „Hoffen“ ist hier nicht
notwendig.
Zu den weiteren Ungereimtheiten, wie z. B. die Bewertungen
von Herrn Prof. Henze zum geheilten Prostatapatienten und die Stellungnahme
Herrn Pilhars zum Tod von Sören Wechselbaum, kann ich hier nicht eingehen. Aber
man muss stark vermuten, dass hier einige Informationen entweder nicht anhand
von Fakten geprüft wurden oder einfach unvollständig sind.
Abschließend möchte ich Sie einerseits um eine
Stellungnahme bitten, andererseits schlage ich Ihnen vor, doch lieber einmal
eine Sendung über die Neue Medizin auszustrahlen, die objektiv und
wahrheitsgemäß recherchiert ist. Es ist wirklich höchste Zeit, dass die
Menschen die Wahrheit über die Neue Medizin erfahren und endlich wieder
Hoffnung auf Heilung bei einer allerseits so gefürchteten Krankheit wie Krebs
schöpfen können. Dies ist auch Ihre eigentliche Pflicht als öffentliche
Rundfunkanstalt.
In diesem Sinne.
Mit freundlichen Grüßen
Christoph Buck
PS: Dieser Brief wird im Forum
„Neue Medizin“ sowie im Forum „REPORT MAINZ“ veröffentlicht. Die Geschichte
über meinen Hodenkrebs ist bereits auf meiner Webseite abrufbar.
Anlagen
Geschichte über meinen Hodenkrebs