Erfahrungsbericht
Hodenkrebs
Tagebuch-Aufzeichnungen
mit Abbildungen, Befunden und Untersuchungsberichten über den Heilungsverlauf
meines Hodenkrebses.
Ein
Erfahrungsbericht, wie ich durch die Neue Medizin nach Dr. med. Ryke
Geerd Hamer erfahren konnte, dass Krebs heilbar ist.

Impressum:
Stand: 24.
März 2003
© 2003
Christoph
Buck
Schwenninger
Straße 20
D-71522
Backnang
Vorwort und
Dank
»Es gibt kaum eine
weittragendere Neuentdeckung, der mit kontroverseren und emotionsgeladeneren
Reaktionen begegnet wird, als der „Neuen Medizin“ nach Dr. med. Ryke Geerd
Hamer. An seiner Entdeckung der fünf Naturgesetze, nach denen sämtliche
psychosomatischen Erkrankungen bei Mensch und Tier - ja analog sogar bei
Pflanzen - verlaufen, scheiden sich die allermeisten Geister. Jene, die die
„Neue Medizin“ wirklich begriffen haben, sind meist voll Begeisterung und glücklich,
ihre Angst und Panik vor den bis dahin unheilbaren oder zwingend tödlich
verlaufend geglaubten (Krebs-) Leiden verloren zu haben; die anderen, die nie
etwas von „Neuer Medizin“ gehört oder verstanden haben, wenden sich ungläubig
ab oder reagieren mit herabwürdigenden und gar neid- oder hasserfüllten Aussagen
über Dr. Hamers Person und Entdeckung.«
(Harald Baumann)
Durch die Veröffentlichung meiner Tagebuch-Aufzeichnungen hoffe
ich, anderen Menschen, die ebenfalls der Diagnose einer ernsten Erkrankung
gegenübergestellt werden, Mut machen zu können. Mut zur Ehrlichkeit gegenüber
sich selbst, um Dinge im Leben ändern zu können, die geändert werden sollten.
Mut, um Konflikte und Schockerlebnisse zu überwinden. Mut, um loslassen zu
können und seine Sorgen auf Gott zu werfen. Aber auch Mut, um einen Weg der
Heilung einzuschlagen, der heute zwar noch ungewöhnlich, aber um so hilfreicher
ist.
Was mir
aber noch wichtiger ist: Ich möchte Menschen über die „Neue Medizin“ informieren,
die noch gesund sind. Denn meist beschäftigen wir uns erst dann mit dem Thema
Medizin, wenn wir betroffen sind. Dann sind wir aber krank und in Panik. Wir
haben nicht mehr die Ruhe, uns umfassend zu informieren! Deshalb ist es
wichtig, sich zu informieren, solange man noch gesund ist. Die Neue Medizin
lehrt uns, wie unser Körper funktioniert. Anhand eines simplen Schnupfens oder
Ekzems können wir die Neue Medizin am eigenen Körper überprüfen. Erst mit der
Zeit wird aus Glaube, dass das stimmt, Wissen. Und erst mit dem Wissen verliert
man das Schlimmste am Krebs – die Panik (Folgekonflikte = Folgekrebse = sog.
„Metastasen“).
Mein besonderer Dank gilt zuerst meinem Gott, der so gnädig war
und mir im letzten Moment wieder in Erinnerung brachte, was ich einmal flüchtig
im Internet über die „Neue Medizin“ gelesen hatte. Dann danke ich meiner lieben
Frau, die meinen Mut unterstützt hat, die „Neue Medizin“ bei meiner
Hodenkrebs-Erkrankung anzuwenden. Sie hat mich auch getröstet, als Zweifel und
Ängste aufkamen. Dank gehört auch dem Team des Fördervereins für Neue Medizin,
den Therapeuten der „Neuen Medizin“, sowie Herrn Lothar Hirneise und Frau
Kersti Nebelsiek, die mich begleiteten und mir Mut gaben. Last, but not least,
schulde ich erstens dem verdienten Herrn Dr. Hamer meinen ganz besonderen Dank
für seine Forschungen und Bücher und zweitens Herrn Pilhar für seine Infos im
Internet.
Christoph Buck
Tagebuch-Aufzeichnungen
über den Verlauf meines Hodenkrebses
Ich heiße Christoph Buck, bin 42 Jahre alt,
verheiratet und habe sechs Kinder.
Sonntag,
13. Januar 2002
Ich stellte
heute eine verhärtete Stelle am rechten Hoden fest. Die Verhärtung ist am
oberen Teil des Hodens, hat aber nicht die Form eines Knotens, sondern ist eher
rau und zieht sich über die Oberfläche des Hodens. Sie bedeckt – vom oberen
Hodenpol ausgehend – etwa ein Drittel des Hodens. Außerdem ist der Hoden
angeschwollen und fühlt sich prall an. Ich habe jedoch keine Schmerzen.
Gleichzeitig erinnerte ich mich, dass ich schon vor etwa zwei Monaten eine
harte Stelle am rechten Hodenkopf festgestellt, diese aber nicht weiter
beachtet habe.
Ich schlug sofort in meinem
Selbstdiagnosebuch[1] nach und las
dort über Hodenkrebs:
Relativ seltener, sehr bösartiger Krebs (1 bis 2 Prozent aller
Krebsgeschwüre), der Männer meist zwischen dem 20. und 40. Lebensjahr befällt
und unbehandelt innerhalb von einem bis zwei Jahren zum Tode führt.
Anzeichen
Schmerzloses Größerwerden
des Hodens, Verhärtung (manchmal schmerzhaft).
Vorbeugung
Monatliche
Selbstuntersuchung des Hodens ab etwa dem 18. Lebensjahr. Der normale Hoden ist
weich, fast elastisch und auf Druck sehr empfindlich. Jede Verhärtung,
Knotenbildung, Vergrößerung eines Hodenbezirks, aber auch eine Verkleinerung
gegenüber dem normalen Hoden sowie fehlender Schmerz beim Zusammendrücken
können das Signal eines Hodenkrebses sein.
Behandlung
Entfernung des Hodens
und der regionalen Lymphknoten, Strahlentherapie (a. d. V.: und Chemotherapie[2]).
Prognose
In den allermeisten
Fällen haben die Krebszellen bei der Diagnose bereits die regionalen
Lymphknoten befallen oder gar Tochtergeschwüre in anderen Organen
(Fernmetastasen[3]) gesetzt. Bei
einem Befall der regionalen Lymphknoten (ohne Fernmetastasen) überleben trotz
Behandlung nur etwa 10 bis 40 Prozent der Männer fünf Jahre und länger. Bei
bereits vorliegenden Fernmetastasen ist die Überlebenszeit trotz Behandlung nur
sehr kurz.
Nur bei einer Früherkennung des Hodenkrebses (noch kein Befall der
regionalen Lymphknoten) ist mit einer Fünf-Jahres-Überlebensrate oder einer
längeren Überlebenbszeit in 50 bis 90 Prozent der Fälle zu rechnen.
Was der
Urologe unternehmen wird:[4]:
„Zunächst
führt der Arzt eine ausführliche Befragung zu ihren Beschwerden und eine genaue
körperliche Untersuchung durch. Insbesondere ist ein genaues Abtasten der Hoden
notwendig. Danach wird eine harmlose Ultraschalluntersuchung der Hoden
durchgeführt, welche oft den Verdacht auf Hodenkrebs bereits bestätigen oder
entkräften kann. In Blutuntersuchungen wird nach Eiweißstoffen und Enzymen,
sogenannten „Tumormarkern[5]”,
gefahndet, die im Blut von Menschen mit Hodenkrebs deutlich erhöht sein können.
Bei den meisten Menschen können diese einfachen Untersuchungen bereits den
Verdacht auf Hodenkrebs entkräften oder bestätigen. Manchmal sind zusätzliche
Röntgenuntersuchungen vom Bauchraum oder der Lunge notwendig.
Sofern sich
der Verdacht auf Hodenkrebs bestätigt, muss eine operative Freilegung des
verdächtigen Hodens erfolgen, und der betreffende Hoden komplett entfernt
werden - eine „Orchidektomie”. Dies ist eine relativ einfache und gefahrlose
Operation, wird aber in 90% der Fälle sicherheitshalber empfohlen. In der Regel
wird diese im Krankenhaus unter Vollnarkose durchgeführt. Da der gesunde Hoden
der Gegenseite die Funktion des entfernten Hodens übernimmt, treten
langfristige Nebenwirkungen wie Unfruchtbarkeit, Impotenz oder eine
Beeinträchtigung des sexuellen Erlebens durch diese Operation nicht auf.
Erst die
feingewebliche Untersuchung des entfernten Hodens unter dem Mikroskop kann in
der Regel die Diagnose Hodenkrebs sichern. Die feingewebliche Untersuchung gibt
zudem Informationen über die Art des Tumorgewebes und die Ausbreitung des
Tumors im Hoden selbst - und der Ausgangstumor wird gleichzeitig entfernt. Die
Orchidektomie stellt deshalb bereits einen wichtigen Baustein bei der
Behandlung von Hodenkrebs dar.“
Zuerst
dachte ich: Oh Schreck! Krebs = Tod! Diese Assoziation entsteht ja schon bei
jedem Kind. Diese Erkenntnis bereitete mir Angst. Ich nahm mir vor, gleich am
nächsten Tag einen Urologen aufzusuchen, wie es in diesem Buch empfohlen wurde.
Als ich am
nächsten Morgen aufwachte, erinnerte ich mich, dass ich letztes Jahr im Oktober
auf der Webseite von Hans Tolzin (www.tolzin.de/nm) Infos und Links zu
alternativen Heilmethoden bei Krebs gesehen hatte und dass es andere
Möglichkeiten geben würde, als Chemotherapie und Bestrahlung, die ja den
meisten Krebskranken eher zum Tod verhelfen, als zum Leben. Ich suchte sofort
im Internet diese Seite auf und druckte mir das Wichtigste aus. Ich las mir im
Zug alles durch und war den ganzen Vormittag mit nichts anderem beschäftigt,
als im Internet nach weiteren Informationen zu suchen. Dort fand ich auch eine
Kontaktadresse. Es ging hier um die „Neue Medizin“ nach Dr. med. Ryke
Geerd Hamer, der erforscht hat, dass Krebs auch wieder heilen kann, wenn das
auslösende Schockerlebnis verarbeitet worden ist[6].
Er hatte nach dem Tod seines Sohnes selbst Hodenkrebs bekommen und wurde
operiert. Ab 1981 arbeitete er als Oberarzt in der zur Universitätsklinik
München gehörenden Krebsklinik. Dort kam ihm der Gedanke, ob seine Erkrankung
vielleicht in irgendeinem Zusammenhang mit dem Tod seines Sohnes stehen könnte.
Er befragte dort sämtliche Krebspatienten nach eventuell vorhandenen Schockerlebnissen,
die sie kurz vor Beginn ihrer Erkrankung gehabt hatten und wurde ausnahmslos
fündig! Dr. Hamer hat die Erkenntnisse der Neuen Medizin in Form von fünf
schlüssigen biologischen Gesetzmäßigkeiten dargelegt. Sie sind jederzeit und
überall nachprüfbar (Näheres dazu später).
Als ich das
gelesen habe, war ich irgendwie total erleichtert. Mich überzeugte diese Sache,
da ich der Schulmedizin und der Pharmaindustrie sowieso zutraue, dass sie eher
zugunsten des Profits als zum Vorteil des Patienten handeln. Ich meine damit
aber nicht all die Ärzte, insbesondere die der Chirurgie und Notfallmedizin,
die sich selbstlos für Menschen einsetzen, wie wir es z. B. bei unserer kleinen
Tochter damals erfahren haben, als sie – wenige Wochen alt – fast an einer
kritischen Aortenisthmus-Stenose[7]
gestorben wäre. Hier hatte ein genialer Intensivmediziner des örtlichen
Krankenhauses in Minuten die richtige Diagnose erstellt und nach wenigen
Stunden eine Dilatation[8]
im Olgahospital Stuttgart veranlasst. Ich meine nur die Mediziner, die sich von
der Profitgier hinreißen lassen und der Pharmaindustrie dienen. Die
Schulmedizin befasst sich mit den Symptomen, anstelle den Menschen als
Einheit von Körper, Seele und Geist anzusehen, um die Ursache der
Krankheiten behandeln zu können.
Die
Erkenntnisse von Dr. Hamer haben mich bald davon überzeugt, dass bei mir eine
Heilung möglich ist: „Jede Erkrankung ist ein zweiphasiges Geschehen, sofern es
zu einer Lösung des Konfliktes kommt“. Mir war sofort klar, dass der bei meiner
Erkrankung von Dr. Hamer angegebene Verlustkonflikt bei mir auch vorgelegen
hat. Diesen Konflikt hatte ich aber bereits im Oktober 2001 gelöst und musste
somit bereits in der Heilungsphase sein! Ich bin heute sehr dankbar, dass Gott
mir quasi in letzter Minute das in Erinnerung gerufen hat, was ich damals
„zufällig“ im Internet gelesen habe. Man könnte das ja Glück nennen, aber ich
meine, dass auch das Glück seinen Geber hat! Die ganze Angst war wie
weggeblasen.
Daraufhin
beschloss ich, vorerst nicht zum Urologen zu gehen, sondern gleich beim
Förderverein für Neue Medizin anzurufen und um die Adresse eines Arztes zu
bitten, der die Erkenntnisse der Neuen Medizin anwendet. Ich rief in der
Mittagspause dort an und bekam die Adresse einer Ärztin, die sich mit der Neuen
Medizin auskennt. Ich vereinbarte sofort einen Termin.
Freitag,
18. Januar 2002
Heute war
ich bei der Ärztin. Ich erklärte ihr alles, auch dass ich mir schon Gedanken
über den verursachenden Konflikt gemacht habe. Ein Verlustkonflikt habe mich im
Sommer 2001 in eine Lebenskrise[9]
geführt, die für mich ausweglos gewesen sei. Dieser Konflikt habe sich auf mich
tatsächlich so ausgewirkt, dass ich nur noch an diese Sache gedacht, mich
isoliert gefühlt und keinen Ausweg mehr gesehen habe. Es sei genauso gewesen,
wie Dr. Hamer in der „Eisernen Regel des Krebs“[10]
definiert: „Hochakut-dramatisch und isolierend". Zu diesem Zeitpunkt
konnte ich mit niemand darüber reden. Damals habe ich im Gebet wochenlang
verzweifelt um Hilfe gesucht und so zuerst eine neue Glaubensbeziehung zu Gott
gefunden. Als ich dann im Oktober 2001 – wie durch ein Wunder – eine Lösung für
meinen Konflikt gefunden habe, führte dies schlagartig zu einer Änderung in
meinem Leben. Ich erzählte ihr, dass ich von da an wieder Hoffnung geschöpft
habe und sehr glücklich gewesen sei. Anfang Januar sei dann noch ein weiteres
Erlebnis hinzugekommen, was ebenfalls zu einer weiteren Lösung dieses
Konfliktes beigetragen habe. Wir sprachen noch über die weiteren Einzelheiten
meines Konfliktes und sie bestätigte mir, dass dieser Verlustkonflikt eindeutig
die Ursache meines Hodentumors sei. Der Tastbefund bestätigte meine Feststellung.
Um die Diagnose weiter zu vervollständigen, musste ich zum Radiologen, um ein
Schädel-CT[11] anfertigen
zu lassen, damit sie nach dem Hamerschen Herd (HH)[12]
schauen könne.
Donnerstag, 24. Januar 2002
Das
Schädel-CT wurde angefertigt. Dieses hat meine Ärztin dann zusammen mit einem
Kollegen, einem Arzt, der mit der Neuen Medizin mehr Erfahrung hat,
ausgewertet. Außerdem hat sie einen Tumormarker auswerten lassen. Das Ergebnis
des Tumormarkers war „negativ“ (später stellte sich aber heraus, dass sie den
Prostata-Tumormarker ausgewertet hat, obwohl es ja für Hodentumore spezifische
Marker gibt). Allerdings sind nach den Erkenntnissen Dr. Hamers die Tumormarker
mit Vorsicht zu genießen. Die Schulmedizin kann die Tumormarker oft nicht
richtig einordnen, da sie die o. g. Zweiphasigkeit des Krankheitsablaufes nicht
kennt.
??. Februar
2002
Meine
Ärztin teilt mir mit, dass im CT festgestellt werden könne, dass mein Konflikt
bereits in Lösung sei. Der Tumor sei ein interstitielles Hoden-Carcinom[13].
Diese Krebsart ist eine Nekrose, die während der konfliktaktiven Phase
Zellminus bewirkt. Ich befände mich eindeutig in der Heilungs-Phase (pcl-Phase[14]),
im CT seien keine aktiven[15]
Hamerschen Ringe zu sehen. Ich war sehr erleichtert, insbesondere auch darüber,
dass selbst die Schwellung des Hodens auf den Heilungsprozess hinweist.
Freitag,
15. März 2002
Ich war
heute zum Kontrollgespräch bei meiner Ärztin. Beim Tastbefund konnte sie
feststellen, dass die Verhärtung des oberen Drittels am Hoden nicht zugenommen
hat – im Gegenteil: der Hoden fühlte sich nicht mehr so prall und geschwollen
an, wie anfangs. Sie versicherte mir, dass alles Bestens sei. Wenn ich möchte,
könne sie mich trotzdem noch zu einem Urologen überweisen, damit andere Erkrankungen
ausgeschlossen werden könnten. Sie hoffe aber, dass ich stark genug sei, seine
evtl. Diagnose auf Hodenkrebs zu verkraften. Da ich aber keine Beschwerden
hatte, schob ich den Besuch beim Urologen erst einmal vor mir her.
Freitag,
12. April 2002
Seit
gestern spüre ich leichte, ziehende Schmerzen an meinem rechten Hoden. Diese
wurden heute so stark, dass ich Angst bekam, ob dies etwas mit meinem Tumor zu
tun haben könnte. Mir wurde es etwas warm und ein Gefühl der Unsicherheit und
Angst überflog mich. Viele Gedanken kamen hoch: Hat Dr. Hamer vielleicht doch
nicht recht? Kann es sein, dass seine Methode bei mir nicht funktioniert? Da
ich sowieso mit meiner Ärztin vereinbart hatte, einen Urologen aufzusuchen,
versuchte ich, einen Termin zu bekommen. Beim dritten Arzt konnte ich sofort
kommen. Ich sagte meinem Chef Bescheid und ging hin.
Er tastete den Hoden ab und
untersuchte ihn mit Ultraschall. Sein Befund war, dass ich ziemlich sicher
Hodenkrebs habe (Wahrscheinlichkeit 95%). Mein eigener Tastbefund deckte sich
mit seinem Bericht. Er sagte, er würde noch Blut abnehmen, um die Tumormarker
zu untersuchen. Als ich sagte, dass meine Ärztin schon Blut untersuchen lassen
hätte, rief er bei ihr an und erfragte die Werte. Es stellte sich aber heraus,
dass es der Tumor-Marker der Prostata war und nicht vom Hoden. Also wurde Blut
abgenommen. Er riet mir, auf jeden Fall kurzfristig zu einer OP mit Freilegung
des Hodens und bei entsprechendem Befund (optisch und durch Biopsie[16])
den Hoden entfernen zu lassen. In der Regel würde in 90% der Fälle der Hoden
auch sicherheitshalber entfernt. Die Heilungschancen[17]
würden aber bei fast 100% stehen. Wenn ich aber nichts tun würde, könne ich in
zwei Jahren tot sein.
Als weitere
Vorgehensweise kämen möglicherweise noch Bestrahlung und/oder Chemotherapie in
Frage, wenn sich Metastasen gebildet haben. Bei jungen Patienten würden oft
auch die befallenen Lymphknoten im Bauchraum operativ entfernt. Diese OP sei
jedoch aufwändiger, im Gegensatz zu der Hoden-OP, die nur einen kleinen Schnitt
in der Leiste erfordere und in 2-3 Tagen überstanden sei. Ich vereinbarte mit
ihm, dass ich die Werte der Tumormarker abwarten und dann mit meiner Ärztin das
weitere Vorgehen abstimmen werde.
Die
Nachricht des Urologen, dass dies ziemlich sicher Hodenkrebs sei, schockierte
mich total. Dass ich aber so darauf reagieren werde, hätte ich nicht erwartet,
denn ich wusste ja bereits alles und hatte ja auch damit gerechnet. Obwohl ich
darauf gefasst war, erfasste mich erneut diese Angst vor Krebs und Tod.
Allerdings hatte mich bisher der erste Tumor-Marker, den die Ärztin geprüft
hatte und der negativ war, auch beruhigt. Jetzt muss ich erst einmal bis
Dienstag auf die Ergebnisse der Hoden-Tumormarker warten. Nun kann ich auch
nachvollziehen, dass viele Krebskranke durch den Diagnoseschock erst recht
krank werden.
Im Untersuchungsbericht
schrieb der Urologe dann später:
„Die
Untersuchung zeigte einen auffällig indurierten[18]
Nebenhoden/Hoden rechts, Nebenhoden vom Hoden nicht sicher abgrenzbar, dringend
tumorverdächtig.
Dieser
Befund verdichtete sich im Ultraschall, wo eine 2,5 cm durchmessende hypodense[19]
tumorverdächtige Struktur im Bereich des rechten oberen Hodenpols ins Parenchym[20]
übergreifend zu sehen war.
Ich habe
mit dem Patienten den Befund besprochen. Wir haben zusätzlich die Hoden-Tumormarker
abgenommen, welche sowohl bei AFP, β-HCG, als auch PLAP keinen Nachweis
von tumorverdächtigen Werten zeigten. Trotzdem habe ich dem Patienten die
operative Freilegung und ggf. eine Biopsie aus dem rechten Hoden empfohlen.“
Ich rief
gleich meiner Ärztin an, um ihr alles zu berichten. Sie schrieb mich die
nächste Woche krank, damit ich mich von dem Schock erholen kann. Um mir mehr
Sicherheit zu geben, schlug sie mir vor, die CT-Bilder noch zu einem
Heilpraktiker zu senden, der diese zusätzlich auswerten soll. Dieser habe in
Deutschland die größte Erfahrung mit der Neuen Medizin.
Obwohl ich
von der Hamer-Methode überzeugt war, hatte ich noch Zweifel. Im Internet fand
ich Berichte von einer Frau Kersti Nebelsiek zu Krebstherapien[21].
Sie schrieb kritisch, aber auch positiv über Dr. Hamer. Ich schickte ihr heute
eine e-Mail mit einigen Fragen.
Samstag,
13. April 2002
Der Freitag
war für mich schon hart. Ich musste mich echt selbst aufmuntern, dass nach Dr.
Hamer die Heilung bereits im Gange sein kann und alles noch ein gutes Ende
nehmen wird, auch ohne das ganze Procedere der Schulmedizin.
Am Samstag
hatte ich es noch schwerer. Beim Frühstück spielte mir meine Tochter von einer
CD ganz begeistert das Lied „Seasons in the sun“ vor (sie wusste da noch
nichts von der Krankheit). Ich konnte gerade noch verhindern, dass ich bei dem
Vers „Good by my friend, it's hard to die, the birds are singing in the sky...“ nicht losheulte. Ich musste
mir nun selber Glauben predigen, dass Gott mich jetzt auch hier durchtragen
würde, sonst hätte er mit mir doch nicht vor einem halben Jahr angefangen,
meinen Konflikt zu lösen. Wie gut, dass wir in ihm zur Ruhe kommen können. Da
sind wir geborgen, egal, was kommt. Auch, wenn es schwer ist.
Später als
ich alleine im Auto fuhr, kam ein Lied im Radio, das etwas traurig war. Da
wurde es mir so schwer und ich heulte. Es war einfach eine Last. Meine Frau war
an diesem Tag auch sehr mitgenommen und wir weinten zusammen. Am Sonntag waren
wir dann aber wieder soweit gefasst. Das Schlimme dabei ist, dass man die Nachricht
Krebs immer mit dem Tod assoziiert. Dadurch entstehen ja nach Dr. Hamer wieder
neue Konflikte, die dann „Zweitkrebse“ auslösen können. Die Schulmedizin nennt
dies ja bekanntlich Metastasen, ohne zu wissen, wie diese wirklich entstehen.
Wenn es sich aber bei der „Krebserkrankung“ nicht um einen schicksalhaften
Prozess handelt, der von einer degenerierten Zelle ausgelöst wurde, sondern um
ein biologisch sinnvolles Programm, macht es wenig Sinn, eine Jagd nach
verrücktgewordenen Zellen zu veranstalten.[A]
Sonntag,
14. April 2002
Heute bekam
ich von Frau Nebelsiek eine Antwort auf meine Mail. Sie schrieb mir zur
Diagnose des Urologen: „Das ist nur logisch. Laut Hamer tritt der Hodentumor in
der Heilungsphase auf. In der Konfliktphase sind es Hodennekrosen. (Das heißt
Hodenzellen sterben während der Konfliktphase ab und werden dann in der
Heilungsphase durch ein paar mehr als ursprünglich vorhanden ersetzt.) Sie
empfahl mir, auf jeden Fall weder eine Chemotherapie noch eine Bestrahlung
machen zu lassen. Auf meine Frage, ob es eine Alternative sei, den Hoden
entfernen zu lassen, sagte sie: „Aus der Sicht der Neuen Medizin kann das
durchaus eine vernünftige Entscheidung sein - die Angst vor Metastasen oder dem
Tod ist danach ja eine der wesentlichen Metastasenursachen (die in der neuen
Medizin aber nicht als Metastasen, sondern als Zweitkrebse bezeichnet werden).
Und wenn
man sich selbst so die Möglichkeit verschafft, innerlich wieder zur Ruhe zu
kommen, bringt einem das vielleicht mehr, als wenn irgendjemand meint,
irgendeiner Ideologie müsste man bis ins Kleinste folgen.“ Sie betonte, dass
mir aber niemand meine Entscheidung abnehmen könne. Es gäbe vieles was bei
Krebs hilft. Einer der wichtigsten Faktoren aber sei, dass der Kranke selbst
die Verantwortung für die eigene Heilung übernehmen müsse. Ein Arzt oder
Heilpraktiker könne für diese Entscheidung nur sein Wissen zur Verfügung
stellen.
Diese
Aussagen gaben mir wieder mehr Sicherheit und Mut, nach Dr. Hamer vorzugehen.
Ich suchte im Internet nach weiteren Informationen über die Neue Medizin und
über Hodenkrebs. Ich fand verschiedene Texte, Erfahrungsberichte sowie den
40-seitigen Einführungstext in die Neue Medizin, der übrigens sehr
empfehlenswert ist. Ich schaute mir auch verschiedene Tagebücher an, die von
schulmedizinisch behandelten Hodenkrebspatienten im Internet veröffentlicht
wurden. Diese Berichte zeigten mir aber, dass die „Behandlung“ der Schulmedizin
meist ein sehr leid- und angstvoller Weg ist. Von „Heilung“ kann man dabei aber
nicht sprechen.
Dienstag,
16. April 2002
Heute bekam
ich vom Urologen die Ergebnisse der Tumor-Marker:
Die drei
Marker seien „negativ“. Dies sei ein gutes Zeichen, der Tumor sei vermutlich
kein Seminom[22] und möglicherweise
auch kein bösartiger Tumor. Aber erst bei der OP sei sicher feststellbar, was
genau los ist (Schnellschnitt und pathologischer Befund). Er gehe aber davon
aus, dass der Hoden ziemlich sicher entfernt werden müsse, was er mir in jedem
Fall auch raten würde. Ein OP-Termin sei frühestens am 3. Mai bei ihm möglich
(er ist Belegarzt in einer Klinik), ich könne aber auch in eine andere Klinik
gehen. Ich sagte, dass ich mich nach Rücksprache mit meiner Ärztin entscheiden
würde.
Nun stand
ich also vor der schweren Entscheidung, entweder der Neuen Medizin zu vertrauen
oder nach der Schulmedizin vorzugehen. Welche der beiden Alternativen hat ein
höheres Risiko? Wer gibt es mir schriftlich, dass ich überlebe? Keiner der
beiden. Meine Ärztin sagte, dass ich in der Heilungsphase sei. Der Urologe
sagte, dass ich unbehandelt in zwei Jahren tot sein könne und dass beim
Hodenkrebs die Heilungschance mit der schulmedizinischen Methode bei fast 100%
liege. Über die Risiken und Folgen hat er mich aber nicht aufgeklärt. Diese sind
allerdings nicht gering. Nachdem ich mir die verschiedenen Krankengeschichten
durchgelesen habe, wo Hodenkrebs nach schulmedizinischer Therapie behandelt
worden ist, fiel mir auf, dass es in der Praxis doch nicht so rosig aussieht.
Am Schluss bleibt immer die Angst, dass sich doch noch Metastasen bilden
können, ganz zu schweigen von den Folgen der Chemotherapie und der Behandlung
der meist tatsächlich auftretenden Metastasen. Insbesondere muss man mit
Funktionseinbußen und/oder Ausfällen der betroffenen Organe durch die
erforderlichen Operationen rechnen.
Ich ließ mir die Entscheidung
nicht leicht fallen. Leider kannte ich zu diesem Zeitpunkt noch keine Menschen,
die durch die Neue Medizin geheilt worden sind. Schließlich entschied ich mich
trotzdem, weiter nach der Neuen Medizin vorzugehen – und für den Erhalt meines
Hodens.
Freitag,
19. April 2002
Der
Heilpraktiker, dem ich die CT-Bilder geschickt hatte, rief an: Er sagte, er habe
die Bilder ausgewertet. Es handle sich hier um ein interstitielles Hoden-Ca
aufgrund eines Verlustkonfliktes. Er könne feststellen, dass mein Konflikt zum
Zeitpunkt des CT's bereits in Lösung gewesen sei und somit müsse auch der Hoden
in Heilung sein. Er könne aber in der darüber liegenden CT-Schicht noch etwas
feststellen, das auf einen brutalen Trennungskonflikt hinweist[23].
Ich solle
aber wegen des früheren Konfliktes darauf achten, dass ich kein Rezidiv
(Rückfall) bekomme[24],
da dies sonst ein Spiel mit dem Feuer sei.
Er schlug
vor, im Mai noch einmal ein CT des Schädels (ohne Kontrastmittel) anfertigen zu
lassen, um einen Vergleich ziehen zu können.
Mittwoch,
15. Mai 2002
Ich hatte
heute einen Termin beim Radiologen um das Kontroll-CT machen zu lassen. Ich
brachte die Bilder dann zu meiner Ärztin.
Freitag, 7.
Juni 2002
Meine
Ärztin rief an. Sie sagte, sie habe sich zusammen mit ihrem Kollegen die
CT-Bilder angeschaut. Sie hätten weiter feststellen können, dass sich der
Hodentumor in der Heilungsphase befindet, da der Hamersche Herd im CT „in
Lösung“ sei. Es sei noch eine Ödematisierung[25]
erkennbar (Ödem-Rand, siehe Bild).
Mittwoch,
12. Juni 2002
Ich habe die CT-Bilder wieder abgeholt. Ich erzählte meiner Ärztin, dass ich
beim Abtasten festgestellt hätte, dass die Verhärtung in den vergangenen zwei
Monaten deutlich zurückgegangen sei. Sie freute sich über diese Nachricht, da
dies den Heilungsverlauf bestätigen würde.
Wir
entscheiden, dass ich noch einmal zum Urologen gehen werde, um eine Kontrolle
machen zu lassen. Wenn er fragt, warum ich noch nichts gemacht hätte (OP etc.),
dann werde ich berichten, dass es mir sehr gut gehe und dass ich mich gerade
nach alternativen Therapien umsehen würde, da ich Chemo und Bestrahlung
vermeiden will. Ich würde aber trotzdem von ihm die Veränderung (Rückgang der
Verhärtung) am Hoden sonographisch anschauen und bewerten lassen.
Die
CT-Bilder soll ich noch zu dem Heilpraktiker senden, der die ersten CT’s im
April auch ausgewertet hat.
Heute
beantragte ich die Mitgliedschaft bei Menschen gegen Krebs e.V. (www.krebstherapien.de,
MgK). Diese Mitgliedschaft gibt mir die Möglichkeit regelmäßige Infos zum Thema
Krebs und konventionellen sowie alternativen Krebstherapien zu erhalten.
Außerdem kann ich als Mitglied täglich bei der Info-Hotline anrufen und Fragen
an Herrn Hirneise stellen.
Montag, 17. Juni 2002
Heute war
ich beim Urologen zur Kontrolle. Er sagte gar nicht viel dazu, dass ich jetzt
erst gekommen bin, auch nichts darüber, dass ich noch keine OP hatte. Ich sagte
ihm, dass ich mich sehr wohl fühle und einen Rückgang der Verhärtung
festgestellt habe. Da sagte er, dass er sich das sofort anschauen wolle. Er bestätigte
beim Tastbefund, was ich ihm gesagt hatte und dass auch der Hoden nicht mehr so
prall geschwollen sei, wie beim letzten Mal. Er würde jetzt eher etwas am Nebenhoden
feststellen. Die Sonographie ergab, dass sich die schwarz gefärbte Fläche nur
noch auf eine Länge von 16mm erstreckte, ausgehend vom oberen Hodenpol (siehe
Bild). Das wäre ein starker Rückgang. Er müsse seine letzte Diagnose
revidieren. Das sei wohl doch kein Tumor, sondern eher vernarbtes Gewebe. Meine
Frage, ob dies auch Bindegewebe oder zystig sein könne, hat er bejaht. Eine
Nebenhodenentzündung sei es aber auch nicht gewesen, da diese sehr schmerzhaft
sei und ich ja solche Schmerzen nicht gehabt hätte.
Er schlug
vor, mich in vier Wochen noch einmal bei ihm vorzustellen, dass er es weiter
beobachten kann. Ich sagte ihm, dass ich einfach eine Chemo vermeiden wolle und
überlegen würde, ob eine Misteltherapie sinnvoll sei. Von der Misteltherapie
riet er mir aber ab. Man solle dies nur machen, wenn eine sichere Diagnose
vorliegt. Sonst würde man unnötig in die Prozesse des Körpers eingreifen.
Ja, das war
doch eine erfreuliche Nachricht! Das bestätigte doch genau das, was Dr. Hamer
in seinen Forschungen festgestellt hat. Der Tumor heilt! Ich war ganz
begeistert, dass sich mein Vertrauen in die Neue Medizin als richtig bestätigt
hat.
Dienstag,
18. Juni 2002
Anruf bei
meiner Ärztin und bei Herrn Hirneise (MgK).
Ich
erzählte beiden von diesem positiven Ergebnis. Die Ärztin findet es schön, dass
der Urologe seine Diagnose jetzt berichtigt hat. Sie findet es auch mutig und
eine „Leistung“ meinerseits, dass ich mich nicht schulmedizinisch behandeln
ließ. Auch Herr Hirneise sagte Ähnliches.
Herr
Hirneise riet mir ebenfalls von der Misteltherapie ab. Sie würde durch die
toxischen Substanzen den Körper nur unnötig belasten. Eindeutige Beweise zur
Wirksamkeit dieser Therapie gäbe es derzeit sowieso noch nicht. Er bestärkte
mich in meinem Glauben an die Richtigkeit der Neuen Medizin. Er sagte, dass ich
das Glück gehabt hätte, von der ersten Minute an nach der Neuen Medizin
vorgegangen zu sein. Die meisten Menschen würden erst nach Alternativen suchen,
wenn sie von der Schulmedizin aufgegeben sind. Meine Ärztin war damit auch
einig, keine Misteltherapie anzuwenden, nachdem der Befund des Urologen nun so
positiv war.
Dienstag,
25. Juni 2002
Anruf beim
Urologen wegen der Untersuchung der Tumormarker:
Er sagte,
die Marker seien unverändert, und immer noch im Normbereich. Der Lokalbefund
sei ja rückläufig gewesen, so dass er eher die Ursache in einer Entzündung
vermute. Die Sache müsse aber engmaschig kontrolliert werden. Der Bericht an
meine Ärztin gehe jetzt raus. Er versprach mir, dass ich auch eine Ausfertigung
erhalten werde.
Freitag, 5.
Juli 2002
Der Bericht
des Urologen liegt mir jetzt vor.
Seine
Diagnose lautet:
-
Ausschluss Hodentumor re (negative Tumormarker)
- Epididymitis[26]
re
Er
berichtet zur zweiten Untersuchung, der Lokalbefund habe sich tatsächlich
deutlich gebessert hätte. Die Induration sei nun eher auf den Nebenhodenkopf
projizierbar und lasse sich vom Hoden abgrenzen. Die sonographische Untersuchung
zeige einen Rückgang der hypodensen Zone auf einen Durchmesser von jetzt 1,5
cm. Er würde retrospektiv doch eher von einer atypischen Epididymitis ausgehen.
Mir war
natürlich klar, dass der Urologe hierzu eigentlich keine Erklärung finden kann.
Einerseits kennt die Schulmedizin keine Heilung bei Tumoren ohne Zutun von
Stahl, Strahl und Chemo (ausgenommen „Spontanheilungen“ und andererseits
entfernt man bereits seit zig Jahren den verdächtigen Hoden und kann so auch
keinen Heilungsverlauf beobachten. Bei mir konnte eigentlich keine Epididymitis
vorliegen, da keinerlei Anzeichen[27]
einer Entzündung feststellbar waren.
Montag, 15.
Juli 2002
Heute war
ich zur weiteren Kontrolle beim Urologen.
Sowohl beim Tastbefund als auch bei der
sonographischen Untersuchung konnte er keine weitere Veränderung feststellen.
Er sagte, dass sich eigentlich die restliche Verhärtung ganz zurückbilden
müsse. Ich fragte ihn, ob das eine Zyste sei. Er sagte, dass es keine Zyste
sei, sondern anderes Gewebe. Eine Zyste würde beim Ultraschall anders aussehen.
Er meinte, wenn dies ein anderer Arzt anschauen würde,
ohne die Kenntnisse des bisherigen Rückgangs der Verhärtung zu haben, dann
würde derjenige dringend zu einer Freilegung des Hodens raten.
Aber aus unserer Beobachtung heraus, könne man jetzt
bei der engmaschigen Kontrolle bleiben. Ich vereinbarte für Anfang September
einen Termin bei ihm.
Dienstag, 16. Juli 2002
Heute sandte ich die CT-Bilder zur Kontrolle zu dem
Heilpraktiker. Ich bat ihn auch, aus den beiden CT-Bildern den genauen
zeitlichen Ablauf meines Konfliktes „herauszulesen“, damit ich dies mit dem
Konfliktverlauf nochmals vergleichen kann. Außerdem wollte ich auch über den
zweiten Konflikt in der darüber liegenden CT-Schicht nochmals genaueres wissen.
Samstag,
20. Juli 2002
Heute bekam ich das neue Buch von Lothar Hirneise
(MgK): „Chemotherapie heilt Krebs und die Erde ist eine Scheibe“. Ich bin schon
gespannt, wie es ist. Das Inhaltsverzeichnis ist vielversprechend. Ich habe
vor, mir dieses Buch im Urlaub vorzunehmen.
Montag, 5. August 2002
Heute rief ich den Heilpraktiker wegen der Auswertung
der neuen CT-Bilder an.
Er sagte, dass die Herde für das interstitielle
Hoden-Ca noch in Lösung seien. Der innerste Ring des HH’s sei bereits vernarbt,
der äußere Ring aber noch nicht. Das aktuelle Bild zeige, dass die Lösungsphase
weiter fortgeschritten sei (siehe Bild unter dem 7. Juni 2002). Zu meiner Frage
wegen des zeitlichen Ablaufs sagte er, man könne aus den CT-Bildern alleine
keine Angaben zum genauen Konfliktverlauf machen. Dazu bräuchte er noch Befunde
auf Organebene. Man könne aber feststellen, dass der Konflikt rezidivierend[28]
war, da um den in Lösung befindlichen Herd noch weitere ältere Herde gestreut
seien.
Es sehe so aus, dass auf der darunter liegenden
Schicht des CT’s ein Herd ist, der auf ein Teratom[29]
hinweisen könnte (siehe Bild). Aber auch dieser Herd sei in „Lösung“. Er
erkundigte sich auch nach dem Zustand des Hodens. Ich berichtete ihm über die Befunde
des Urologen.
Er empfahl mir, im November nochmals ein CT anfertigen
zu lassen, um den weiteren Fortschritt der Heilung verfolgen zu können. Wenn ich
zu ihm kommen möchte, dann soll ich im Oktober einen Termin vereinbaren.
Dienstag, 3. September 2002
Gestern war ich beim Urologen zur Kontrolle. Nachdem
ich seine obligatorische Frage, wie es mir gehe und ob ich eine Veränderung
festgestellt habe, mit: „Danke, ich fühle mich sehr gut. Ich konnte keine
Änderung feststellen“ beantwortet hatte, untersuchte er mich.
Der Tastbefund
und die Sonografie ergaben, dass keine großen Änderungen am Hoden feststellbar
sind (siehe Bild). Die verbliebene Verhärtung am Nebenhodenkopf hat sich - je
nach dem, wie man die Messung vornimmt - minimal vergrößert (von 15 auf 17mm).
Aber über die Konsistenz des Gewebes war er sich nicht recht schlüssig,
vermutete aber (im Gegensatz zum letzten Mal), dass es eine Zyste sein könne.
Er sagte, er gehe von einer atypisch verlaufenen Epidytimitis aus und sei der
Meinung, dass diese Verhärtung völlig verschwinden müsse. Allerdings waren ja
die Symptome ganz und gar nicht zu dieser Entzündung passend, denn ich hatte
kein Fieber und nur drei Tage mittelmäßige Schmerzen im April (als ich das
erste Mal bei ihm war). Ich hatte die Verhärtung ja das erste Mal bereits im
Januar bemerkt und von da an bis April gab es keinerlei Anzeichen, die auf eine
Entzündung hingewiesen hätten. Die Verhärtung und Schwellung des Hodens und
Nebenhodenpols, waren typische Anzeichen eines Tumors.
Der Urologe meinte, er würde jetzt doch lieber wieder zu einer Freilegung des Hodens mit evtl. Schnellschnitt (bei unsicherem optischem Befund) und optionaler Entfernung des Hodens (bei Erhärtung des Verdachts) raten. Ich sagte, dass ich noch einmal mit meiner Ärztin sprechen, aber lieber weiter abwarten würde. Er sagte dann, dass ich mich aber dann wenigstens einem anderen Urologen vorstellen solle. Er stellte mir eine Überweisung mit folgender Bemerkung aus: „V. a. Hodentumor re. (oberer Pol), Verlauf nach Epiditymitis 4/02 und weiterhin unauffälligen AFP, ßHCG eher auf Residuum nach Entzündung denkend.“
Morgen werde ich die Tumormarker-Auswertung bekommen
und am Abend zu meiner Ärztin gehen, um die Sache zu besprechen. Wir müssen
auch besprechen, ob und ggf. wie ich dem Urologen von meiner Haltung zur Neuen
Medizin berichte. Ich denke, dass ich mit ihm hierüber sprechen sollte, komme
mir aber irgendwie auch unehrlich vor, wenn ich erst jetzt damit herausrücke.
Vor einigen Tagen habe ich die Kurzfassung meiner
Geschichte im Forum „Neue Medizin“ sowie im Biokrebs-Forum gepostet. Im ersten
Forum bekam ich sehr positive Resonanz, beim zweiten allerdings kam gar nichts.
Dort hatte ich gepostet, weil ein gewisser „so@nicht.de“ meine Bemerkungen,
dass ich durch die Neue Medizin geheilt sei, böse als Lüge niedergeschmettert
hatte.
Mittwoch, 4. September 2002
Heute war ich nochmals beim Urologen, um die Kopie des
Ultraschallbildes seiner ersten Untersuchung abzuholen. Die Ergebnisse der
Tumormarker hat er mir auch mitgeteilt: „Weiter im Normalbereich.“ Er sagte,
dies sei ja ein gutes Zeichen, aber es sei ihm wichtig, dass ich zu dem anderen
Urologen gehe.
Inzwischen habe ich einiges in dem Buch „Chemotherapie
heilt Krebs und die Erde ist eine Scheibe“ von Lothar Hirneise gelesen. Ich bin
sehr begeistert. Heute gab ich im Internet bei einem bekannten Buchversand eine
Bewertung ab. Dieses Buch räumt endlich mit der Assoziation Krebs = Tod auf.
Die ganze Metastasen-Theorie bricht hier in sich zusammen. Klarer, sachlicher
und umfangreicher geht es nicht. Auch die Neue Medizin kommt in diesem Buch
nicht zu kurz. Ich habe es bereits einem bekannten Arzt empfohlen, dessen Frau
Brustkrebs hat. Er ist überwältigt welche Kompetenz Herr Hirneise hat, obwohl
er kein Mediziner ist. Eine Kostprobe von Lothar Hirneise zum Thema Metastasen
gibt es am Ende dieses Textes.
Donnerstag, 5. September 2002
Gestern Abend war ich bei meiner Ärztin um das weitere
Vorgehen zu besprechen. Ich berichtete ihr von den Befunden meines Urologen und
von seinen Ratschlägen. Sie meinte, die Überweisung sei zwar lobenswert, aber
ein weiterer Urologe werde wohl auch keine andere Diagnose stellen, da auch
dieser erst nach Freilegung und Biopsie eine genaue Aussage machen könne.
Wir unterhielten uns über den organischen Befund
meines Urologen. Sie sagte, dass die derzeit vorhandene Verhärtung gut auch
eine Vernarbung sein könne, die nicht gefährlich sei. Auch wenn das die von Dr.
Hamer angeführte Heilungszyste wäre, die vielleicht gerade dabei ist, zu
indurieren, dann könne eine Biopsie trotzdem zu tumorösem Verdacht führen. Also
würde der Urologe letztendlich den Hoden höchstwahrscheinlich sicherheitshalber
entfernen.
Ich fragte sie, ob sie denn keinen Urologen kenne, der
sich in der Neuen Medizin auskennt. Sie sagte, dass das eine gute Idee wäre und
dass sie sich umhören würde, da sie keinen kenne.
Ich gab ihr meine Krankengeschichte in der Kurz- und
Langfassung mit, sowie Kopien der drei Ultraschall-Bilder. Sie begrüßte es,
dass ich die Geschichte im Internet veröffentlichen werde. Das sei Mangelware,
aber für andere Betroffene notwendig. Gerade, wenn wie in meinem Fall, jemand
von Anfang an nach der Neuen Medizin vorgegangen sei.
Freitag, 6. September 2002
Heute musste ich wegen einer Blockade in einem Lendenwirbel zum Arzt. Dies soll
ja nach der Neuen Medizin von einem Selbstwerteinbruch-Konflikt kommen. Dies
kann ich aber gerade nicht recht nachvollziehen. Es liegt wohl eher daran, dass
ich schon zwei Monate keine Gymnastik mehr gemacht habe und meine Muskulatur
wieder etwas schwächer wurde.
Gestern war ich mit meiner Frau beim Stammtisch für
Neue Medizin in Grunbach. Das war eine große Runde! Es treffen sich dort sogar
oft bis zu 50 Leute.
Ich traf einen Mann den ich bereits vom Stammtisch in
Heilbronn kenne. Über ihn lernte ich einen anderen Mann kennen. Er ist
Psychologe und Heilpraktiker, praktiziert aber nicht mehr. In der Neuen Medizin
kennt er sich gut aus. Herrn Dr. Hamer kennt er persönlich. Wir kamen auch auf
meinen Hodenkrebs zu sprechen. Wir konnten an diesem Abend zwar nichts
Konkretes besprechen, doch er meinte, dass in Bezug auf meinen Konflikt
bestimmt noch nicht alles überwunden sei. Ich gab ihm recht. Seine offene,
unkomplizierte und humorvolle Art hat sowohl meiner Frau als auch mir gefallen.
Er bot mir an, beim nächsten Stammtisch meinen Konflikt „von Mann zu Mann“
etwas auseinander zu nehmen. Ich bin gespannt, was er da heraufbefördert. Ich
sagte am Schluss, dass er mich so schnell nicht los werden würde. Er meinte,
dass ich mich aber vorher noch etwas mit der Neuen Medizin beschäftigen solle,
damit mein Verständnis besser würde. Der erste Band von Dr. Hamers „Vermächtnis
einer Neuen Medizin“ wäre gut angelegtes Geld. Ich beschloss kurz bevor ich
ging, dass ich ihn kaufe und dafür lieber etwas anderes nicht anschaffe[30].
Mit einigen Leuten konnten wir dort noch sehr
interessante Gespräche führen. Eine Frau hatte an den Handinnenflächen eine
Neurodermitis. Sie zeigte es einer anderen Frau. Da sagte diese, dass dies von
einem Trennungskonflikt kommen müsse, wo um materielle oder zwischenmenschliche
Dinge gestritten werde Die Frau sagte, dass dies stimme. Sie lebe in Scheidung
und streite sich gerade um das Geld. Da zeigte die andere Frau auch ihre Hände.
„Sie haben ja auch Neurodermitis!“ sagte die andere Frau. „Ja“ sagte sie, „bei
mir läuft auch eine Scheidung und der Sohn wurde dem Vater zugesprochen. Nichts
Gutes ließ er an mir. Jetzt hat er mich aber einmal besucht und die Beziehung
wurde wieder besser. Seither wurde auch die Neurodermitis besser.“ Beide Frauen
hatten vorher keine Neurodermitis. Also, wenn solche „einfachen“ Beispiele
nicht überzeugen, dann weiß ich auch nicht, was ich sagen soll.
Ich kam auch mit der Organisatorin des Stammtisches, Frau
Hoffmann ins Gespräch. Wir sprachen über die Neue Medizin, die dringende
Notwendigkeit einer Klinik usw. Dabei kam ich irgendwie auf meine Angina zu
sprechen, die ich über Pfingsten hatte. Ich sagte, dass ich dafür doch den
verursachenden Konflikt finden können müsse. Dr. Hamer gäbe ja hierzu an, dass
die Ursache ein „Brocken“ sein müsse, den man schon im Mund habe, aber wieder
ausspucken müsse. Ich fragte, ob es auch anders sein könne. Sie sagte, es könne
auch ein Brocken sein, den man gerne ausspucken wollte, aber nicht durfte. Da
war mir die Sache sofort klar. Es war die Aufgabe, bei meiner Gemeinde den
interessanten Bereich „Presse und Information“ zu leiten. Dies hatte ich aber
bald nach meiner Zusage wieder bereut, da es mir einfach zu viel war. Ein
Anlauf bei der Geschäftsführung ein Jahr zuvor, diese Aufgabe wieder abzugeben,
führte nicht zum Erfolg. Erst als ich am Ende April 2002 meinen Hodenkrebs als
Grund für meinen „Rücktritt“ angab, konnte ich damit rechnen, diesen „Brocken“
ausspucken zu können. Mir fiel wirklich ein Stein vom Herzen, als Anfang Mai
dann klar war, dass meinem Wunsch entsprochen werden würde. Genau am Freitag,
den 17. Mai ging es dann mit Halsschmerzen los. Am Samstag war meine rechte
Mandel gewaltig entzündet und stark eitrig. Ich konnte am Pfingstsonntag nicht
an der Konferenz unserer Gemeinde teilnehmen, da es so schlimm war. Ich hatte
sehr starke Schmerzen. Es dauerte dann bis Donnerstag, bis ich wieder fit war.
Diese Erklärung hat wieder die Richtigkeit der Neuen Medizin bewiesen. Nach der
Neuen Medizin ist diese eitrige Tonsillitis die Heilungsphase. Unter
Zuhilfenahme von Pilzen oder Pilzbakterien wird das in der konflikt-aktiven
(ca-) Phase blumenkohlartig gewachsene Adeno-Ca (vergrößerte, oft zerklüftete
Mandeln) wieder abgebaut[31].
Montag, 9. September 2002
Heute stellte ich fest, dass mein Eintrag im Biokrebs-Forum samt den
dazugehörenden gehässigen Kommentaren des so@nicht.de einfach gelöscht worden
sind. Dies sagt auch viel über dieses Forum und über die Einstellung seiner
Betreiber. Die Neue Medizin wird dort offensichtlich auch nicht gerne gesehen.
Donnerstag, 19. September 2002
Heute rief ich bei Herrn Hirneise (MgK) an. Ich
erzählte ihm von meinem letzten Besuch bei meinem Urologen und dass er mich zu
einem anderen Urologen überwiesen habe. Ich fragte ihn, ob er es gut finden
würde, dort hin zu gehen. Er meinte, dass ich das nur tun solle, wenn ich an
meiner jetzigen Vorgehensweise, also nach der Neuen Medizin, keine Zweifel
habe. Sonst könne sein, dass ich einen neuen Konfliktschock und ein paar
schlaflose Nächte bekomme. Man müsse sich doch fragen, was bei dieser
Untersuchung herauskommen könne. Denn Tastbefund und Ultraschalluntersuchung
würden keine klare Diagnose ergeben können. Daher müsse ich damit rechnen, dass
man den Hoden freilegen will und evtl. auch auf einen pathologischen Befund
besteht. Herr Hirneise sagte, dass er einige Männer kenne, die nach der Neuen
Medizin bzw. mit Öl-Eiweißkost vorgegangen sind, den Hoden nicht entfernen
ließen und geheilt seien. Also, man müsse sich fragen, ob denn der Hodenkrebs
so „gefährlich“ ist, wie es die Schulmedizin darstellt. Die Gefahr gehe doch
eher aus den Folgekrebsen aus. Aber diese bekäme ich nach Dr. Hamer nicht, wenn
ich keine Folgekonflikte bekomme. Herr Hirneise hat mir zugestimmt, dass die
Schulmediziner ja einen unbehandelten Verlauf von Hodenkrebs seit vielen Jahren
gar nicht beobachten konnten, da ja immer gleich der Hoden entfernt worden sei.
Daher ist wohl mein Urologe so unsicher. Herr Hirneise meinte, dass mein
Urologe sich mit der Überweisung wohl rechtlich absichern wollte, denn sonst
könnte ich ihn ja irgendwann belangen, dass er nicht nach dem Standard
vorgegangen sei.
Ich fragte ihn, ob er einen Urologen kenne, der der
Neuen Medizin oder alternativen Krebstherapien gegenüber aufgeschlossen ist. Er
kannte aber keinen. Er meinte, diese könnten dann sowieso alle ihre Praxis
schließen und mit Psychotherapie anfangen.
Freitag, 20.9.02
Vor zwei Tagen begann ich, ein Vitaminpräparat
einzunehmen. Meine Bekannte, die Brustkrebs hatte, hat es mir empfohlen.
Cellagon aurum® ist
ein Bioaktivstoff-Konzentrat und dient als Nahrungsergänzung. Es wird aus den
Presssäften von über 40 verschiedenen Obst-, Frucht-, Kräuter und Gemüsesorten
hergestellt. Es enthält auch das Coenzym Q10 sowie Omega-3 und
Omega-6-Fettsäuren. Ich werde es bis Jahresende zwei Mal täglich einnehmen, um
die körpereigenen Depots aufzufüllen. Danach werde ich es reduzieren. Ich
hoffe, dadurch meinen Heilungsprozess zu unterstützen.
Außerdem habe ich heute die Zutaten für das Müsli nach
Frau Dr. Budwigs Öl-Eiweiss-Kost gekauft[32].
Morgen werde ich es mir zubereiten. Die Bekannte, die Brustkrebs hatte und Ihre
Ernährung ganz auf diese Kost umgestellt hat, gab mir ein paar Tipps zur
Zubereitung. Das Rezept habe ich aus dem neuen Buch von Lothar Hirneise
„Chemotherapie heilt Krebs und die Erde ist eine Scheibe“ entnommen. Ich denke,
dass das dort beschriebene „3E-Programm“ (Ernährung, Entgiftung und Energie[33]),
das Herr Hirneise und sein Team zusammengestellt haben, gut mit der Neuen
Medizin kombiniert werden kann. Herr Dr. Hamer wendet eine Korrektur der
Ernährung nicht als Therapie gegen Krebs an, was ich auch verstehen kann. Will
man Heilungserfolge einer Therapie eindeutig erforschen und nachvollziehen,
dann kann man nicht alle möglichen Dinge parallel betreiben. Für mich finde ich
es aber trotzdem sinnvoll, meinen Körper auf diese Weise zu stärken.
Freitag, 27. September 2002
Ich rief heute bei meiner Ärztin an und fragte sie, ob es in Ordnung sei, dass
ich mit ihrem Arzt-Kollegen, der ihr damals im Januar bei der Auswertung der
CT-Bilder behilflich war, Kontakt aufnehme, um noch einige Fragen klären zu
können. Sie fand dies eine gute Idee und hatte nichts dagegen.
Telefonat
mit dem Kollegen meiner Ärztin:
Ich habe vorab die Skizze (siehe Bild), die ich
aufgrund meines Tastbefundes erstellt habe, zugefaxt und dazu folgende Fragen
gestellt:
1. Kann
das „Anhängsel“, das sich seit März/April am Hoden gebildet hat, die Hodenzyste
sein, die Dr. Hamer als Heilungszyste beschreibt?
Antwort: „Ja, davon kann man ausgehen.“
2. Kann
diese Zyste so groß werden?
Antwort: „Ja, sogar bis zu Tennisballgröße.“
3. Bleibt
diese Zyste so groß?
Antwort: „Vermutlich schon, kann aber auch etwas kleiner werden und zystig
bleiben. Seien Sie froh, dass Sie die Zyste haben, dann sind Sie hormonell
aktiver als vorher, denn sie bildet zusätzlich Testosteron. Wenn Sie sich wohl
fühlen, gut schlafen, Appetit haben und im Blut keine Werte sind, die auf eine
Entzündung hinweisen, dann haben Sie die Sache überstanden.“ Ich sagte, dass
dies alles der Fall sei.
4. Wo
bilden sich diese Zysten bei interstitiellen Hodennekrosen gewöhnlich?
Antwort: „Aus der Oberfläche heraus, und zwar von der Stelle ausgehend, wo sich
auch die Nekrose ausgebreitet hat.“
Abschließend sagte er, dass ich glücklich sein könne,
von Anfang an nach der NM vorgegangen zu sein.
Dienstag, 5. November 2002
Die Heilungszyste hat sich - seit ich das letzte Mal vor
zwei Monaten beim Urologen war - nicht mehr verändert. Aber gestern hatte ich
den Eindruck, dass sie vielleicht etwas geschrumpft sein könnte. Sie soll ja -
wie ich verstanden habe - nach einiger Zeit indurieren, d.h. sich mit
Bindegewebe auffüllen und dann das Hormon Testosteron ausschütten. Ich bin ja
gespannt, wie sich das auswirkt.
Ich sollte ja auf Anraten des Heilpraktikers nochmals
im Oktober ein Kontroll-CT vom Schädel machen lassen. Da die Neue Medizin nicht
anerkannt ist, muss ich es jedoch selbst bezahlen. Wenn ich bedenke, was die
Krankenkasse bei mir durch die Neue Medizin gespart hat, ist es eigentlich
ungerecht. Bleibt zu hoffen, dass sich diesbezüglich bald etwas ändert.
Ich werde jetzt einmal dem Heilpraktiker anrufen und
ihn fragen, wann ich das CT machen lassen soll. Leider habe ich ihn bis jetzt
nicht telefonisch erreichen können. Ich möchte aber jetzt auf jeden Fall von
meiner Ärztin einen Hormonspiegel erstellen lassen, dass ich die Hormonänderung
beobachten kann.
Dienstag,
19. November 2002
Gestern kam
im ARD in der Sendung Report Mainz ein Bericht über die Neuen Medizin. Schon
der Titel „Krebs heilen durch Nichtstun? Die gefährlichen Thesen der Neuen
Medizin“ ließ Schlimmes ahnen. Und so kam es auch. Fassungslos verfolgte ich
den Beitrag. Ich hätte aber nicht gedacht, dass das Ergebnis derart schlecht
ausfallen würde. Sowohl Recherche als auch Stil des Beitrags waren weit unter
dem Niveau der oft verachteten Boulevardpresse. Es ist wirklich unglaublich
schlimm, was da abläuft. Dann haben sie auch noch über den Fall eines jungen
Mannes berichtet, der angeblich wegen der Neuen Medizin an Hodenkrebs gestorben
sein soll. Seine Mutter demonstrierte bei einem Vortrag von Helmut Pilhar mit
einigen Freunden ihres Sohnes und das SWR filmte heimlich. In der Sendung wurde
mehrfach ausgesagt, dass man bei der Neuen Medizin „nichts machen“ müsse, bzw.
dass es da eine einfache Lösung gäbe: „nichts tun“ und sich klammern „an das
Prinzip der Hoffnung“. Diese Aussagen sind einfach falsch. Dadurch entstand
beim Zuschauer der Eindruck, ein Krebskranker müsse der Neuen Medizin einfach
blind vertrauen und nichtstuend abwarten. Richtig ist aber vielmehr, dass man
als Patient der Neuen Medizin geradezu lernt, das zu verstehen, was gegenwärtig
in seinem Körper abläuft. Der Arzt stellt durch das Hirn-CT den genauen Inhalt
des Konfliktes fest, wie z. B. den Verlustkonflikt bei meinem Hodenkrebs. Dann
wird der Arzt nicht locker lassen, bis das genaue Konflikt-Schockerlebnis
erkannt ist. Und hier liegt in der Neuen Medizin die Hauptarbeit. Hier muss der
Patient unter Umständen einen gewaltigen Beitrag leisten und anschließend auch
bereit sein, den Konflikt zu lösen. Hier kann es auch notwendig
werden, einen Psychiater oder Seelsorger hinzuzuziehen. Hat der Patient aber
dann den Konflikt gelöst, kann genau dieser Vorgang bei einem weiteren Hirn-CT
kontrolliert werden. Alles läuft nach Gesetzmäßigkeiten und immer synchron, in
der Psyche im Gehirn und am Organ. Ein „Glaube“ oder „Hoffen“ ist hier nicht
notwendig.
Nach diesem negativen TV-Bericht habe ich mich
entschlossen, jetzt erst recht den zweiten Urologen aufzusuchen, damit ich die
Bestätigung für die Entwicklung der Zyste bekomme. Allerdings kann es dabei
auch passieren, dass er einen Tumor diagnostiziert, wenn die Zyste schon
induriert ist. Aber davor habe ich keine Angst, denn ich weiß, was in meinem
Körper vor sich geht.
Freitag, 22. November 2002
Gestern habe ich eine Stellungnahme zu der Sendung vom
Montag an die Redaktion von „Report Mainz“ geschickt. Ich habe sie als offenen
Brief abgefasst und dann auch in den Neue-Medizin-Foren und im Report-Forum
veröffentlicht[34].
Montag, 25.
November 2002
Ich habe heute bei meiner Ärztin den Termin für eine
Blutabnahme, um den Hormonspiegel zu erstellen.
Dienstag, 26.11.02
Gestern Abend war ich beim Radiologen, um das CCT anfertigen zu lassen. Als es
fertig war, hat er mich in sein Zimmer hereingebeten. Ich hatte mir schon
überlegt, ob ich ihn frage, was er von der Neuen Medizin hält. Aber er kam mir
zuvor und fragte gleich, was bei mir der Anlass sei, dieses CT zu machen. Ich
erzählte ihm, dass dieses dritte CT jetzt gemacht worden sei, um den
Heilungsverlauf nach meinem Hodentumor zu kontrollieren. Er war sehr
interessiert und fragte weiter. Ich konnte sofort merken, dass er der Neuen
Medizin positiv gegenüber steht. Ich erzählte ihm meine ganze Geschichte. Er
war sehr beeindruckt. Wir unterhielten uns noch etwas über die Neue Medizin und
was Dr. Hamer entdeckt hat. Er sagte, dass dies in der medizinischen Welt eine
Revolution sei. Es sei vergleichbar mit der Entdeckung, dass die Erde keine
Scheibe ist. Daher sei es natürlich klar, dass auch der entsprechende
Widerstand aufkommt. Wenn man nur daran denkt, wie Dr. Hamer die Zusammenhänge
der drei Keimblätter erklärt hat. Das sei außergewöhnlich. Er sagte, dass man
sich mit der Neuen Medizin schon näher beschäftigen müsse, um sie zu verstehen.
Viele von denen, die dagegen sind, haben dies aber nicht getan.
Ich fragte
ihn noch zum Schluss, wie er die Aussagekraft der Sonografie in Bezug auf die
Diagnose Hodenkrebs bewerte. Er sagt, dass ein Urologe dadurch schon sehr
sicher einen Hodentumor diagnostizieren könne. Die Biopsie müsse das natürlich
vor der Entfernung des Hodens bestätigen, aber wenn der Urologe "dringender
Tumorverdacht" diagnostiziert, dann könne ich davon ausgehen, dass es auch
tatsächlich ein Tumor sei. Ich erklärte ihm, dass ich überlegen würde, meine
ausführliche Geschichte im Internet zu veröffentlichen. Er war sehr
interessiert und beeindruckt.
Nach diesem
Gespräch war ich sehr glücklich. Es hat mir sehr gut getan, einen Mediziner
kennen zu lernen, der so positiv zur Neuen Medizin eingestellt ist. Eine so
reale Erfahrung zu machen, gibt einem schon Sicherheit und Bestätigung.
Donnerstag, 28. November 2002
Gestern Nachmittag bekam ich den Befund der Hormonuntersuchung. Die Werte sind
innerhalb des Normalbereiches. Der Testosteronwert beträgt 11,88 pg/ml und
liegt damit etwa knapp vor der Mitte des Normalbereiches. FSH und LH liegen mit
2,6 bzw. 2,7 eher am unteren Grenzwert.
Heute
Nachmittag war ich bei dem Kollegen meines Urologen. Anfangs war er etwas
hektisch. Er hat sich einiges von dem aufgeschrieben, was ich ihm sagte. Auf
die Sonografie-Bilder, die ich mitbrachte würde er nicht viel geben, denn das
müsse man in Bewegung sehen.
Er hat die Hoden abgetastet und
mit Ultraschall untersucht. Eine Zyste schloss er definitiv aus. Jedenfalls im
derzeitigen Zustand. Dieser „Knubbel“ sei vollständig induriert. Es sei kein
Hohlraum feststellbar. Die Größe entspricht etwa dem, was mein Urologe auch
gemessen hat, eher kleiner. Er sagte schon während der Untersuchung, dass er an
meiner Stelle den Hoden freilegen würde.
Wir
unterhielten uns anschließend noch ausführlich über das Thema Freilegung des Hodens.
Er erzählte mir dann all die Dinge, die ich schon längst wusste, auch dass der
Hodenkrebs die Krebsart sei, die er sich aussuchen würde, wenn er die Wahl
hätte. Die Heilungschancen seien heute sehr hoch, auch im fortgeschrittenen Stadium,
weil man heute schneller sei und aggressiver vorgehe. Er habe viel Erfahrung
mit Hodenkrebs und würde mir auf jeden Fall zu einer Freilegung raten. Er bestätigte,
dass es natürlich keinen Sinn mache, den Hoden freizulegen, wenn ich die Entfernung
von vorneherein ablehnen würde. Ich sagte, dass die anfängliche großflächige
Verhärtung auf dem Hoden aber fast vollständig verschwunden sei und dass sich
dann dieser „Knubbel“ gebildet habe. Er sagte, dass diese Entwicklung sehr
ungewöhnlich sei. Deshalb könne es sich dabei auch um eine Entzündung handeln.
Ich gab aber zu Bedenken, dass nichts auf die Entzündung hingewiesen habe. Da
meinte er, dass es daher um so mehr für einen Tumor spreche. Es gäbe aber auch
Entzündungen, die ohne Bakterien ablaufen. Er könne jedenfalls einen bösartigen
Tumor so nicht ausschließen, selbst, wenn er sich nicht vergrößern würde.
Hodentumore könnten auch sehr langsam wachsen und schon in einer sehr kleinen
Größe bösartig sein.
Er werde
den Bericht Anfang nächster Woche schreiben, dass ich dann bei meinem Urologen
Ende der Woche einen Termin machen könne. Ich bekomme eine Kopie des Berichtes.
Nun, ich
muss sagen, dass mich da gar nichts beeindruckt hat. Was die Schulmedizin an
Gesetzmäßigkeiten zu bieten hat, ist wirklich ärmlich!
Freitag 29.
November 2002
Da
sicherlich einige Leser dieser Geschichte gewisse Bedenken dahingehend haben,
dass ich
überhaupt Hodenkrebs hatte, gebe ich hier einen Dialog wieder, den ich im Forum
des „Report Mainz“ geführt habe. Dort schrieb ein gewisser Andreas folgende
Nachricht:
„Lieber
Christoph! In einem anderen Thread dieses Forums, in dem wir immer noch
gespannt Ihre Befunde erwarten, sprachen Sie davon, dass der Urologe Ihnen
sinngemäß sagte, Sie hätten einen dringenden Tumorverdacht. Jetzt sprechen Sie
plötzlich von der Diagnose Krebs. Was denn nun?“
Meine
Antwort: „Als ich das erste Mal beim Urologen war, habe ich mir folgendes in
mein Tagebuch notiert:“ (Ich zitierte, was ich am 12. und 16. April beim
Urologen erlebt habe, siehe weiter oben). Danach fügte ich hinzu: „Der Verdacht
war eindeutig für einen malignen[35]
Hodentumor, d. h. Hodenkrebs ausgesprochen. Wenn der Arzt von
„Heilungschancen“ und weiterer „Vorgehensweise“ redet, dann meint er
logischerweise immer einen Hodenkrebs.“
Dieser
Andreas schrieb weiter:
„Bitte
belegen Sie doch endlich einmal anhand medizinischer Akten, dass bei Ihnen
wirklich Krebs diagnostiziert wurde. Es reicht die Histologie und das Grading,
was Ihnen ja mindestens vorliegen muss, wenn Sie hier schreiben, Sie hatten
Hodenkrebs. Allein ein getasteter Hoden-"Tumor" beweist keinen
Hodenkrebs, wie Ihnen ja mittlerweile bekannt ist.“
Ich
antwortete ihm u. a. folgendermaßen:
„Da ich
meinen Hoden ja bekanntlich nicht entfernen lassen habe, gibt es somit auch
keine Histologie und kein Grading. Ich las bei www.swisscancer.ch,
folgendes: ‚Definitiven Aufschluss gibt nur die feingewebliche Untersuchung des
als ganzen operativ entfernten, verdächtigen Hodens. (Eine bloße
Gewebeprobe durch Punktion oder Teilentfernung erlaubt keine gesicherte
Diagnose und kann möglicherweise die Ausbreitung in Blut- und Lymphgefäße
fördern.)’ Sinngemäß steht das auch noch bei www.schoko-moinster.de/hkrebs.html.
Andreas,
Sie sind ein Schlauberger! ;-) Also, eigentlich hätten Sie als Beweis dann
gleich meinen ganzen Hoden bei mir anfordern müssen. Aber dann hätte ich
wiederum nicht die Heilung nachweisen können! Aber was will ich eigentlich
mehr, als jetzt gesund zu sein?!
Andererseits
steht bei www.klinikum-pforzheim.de:
‚Bei Verdacht auf Tumor ist eine Ultraschalluntersuchung mit großer Sicherheit
in der Lage, harmlose von gefährlichen Veränderungen zu unterscheiden.’ Dies
hat mir ein Radiologe auch bestätigt. Somit war es richtig, von Hodenkrebs
auszugehen.
Das ist die
eine Seite. Das andere ist aber, dass ich nach den Gesetzmäßigkeiten[36] der Neuen Medizin alle von Dr.
Hamer beschriebenen Punkte nachweisen kann:
1. Verlustkonflikt mit DHS
2. Confliktolyse (Konfliktlösung)
3. Befund über die Schwellung und Verhärtung am
Organ durch Sonografie
4. Befund über den ödematisierten Hamerschen Herd
im Gehirn mit Definition der Erkrankung: „interstitielles Hoden-Ca rechts
(Nekrose)“ sowie „Hoden-Teratom“ rechts (Adeno-Ca) durch CCT
5. Hodenschwellung und Verhärtung beendet.
6. Bildung einer Hodenzyste, die anschließend
induriert. Befund durch Sonografie.
Somit ist
die Neue Medizin mit ihren biologischen Naturgesetzen zweifelsfrei
nachgewiesen. Das 4. und 5. Gesetz kann bei mir derzeit nicht überprüft werden,
da keine entsprechenden Befunde vorliegen.“
Heute
Nachmittag rief mich Herr Schober vom SWR-Fernsehen an. Er hat auf meinen
„offenen Brief zur Report-Sendung über die Neue Medizin vom 18.11. im ARD“
Bezug genommen.
Er sagte,
dass er für diese Sendung viel Zustimmung, aber auch viel Kritik bekommen habe.
Als eine Art Gegendarstellung habe er vor, in einem Teil einer
45-Minuten-Doku-Sendung zu zeigen, dass es immense Reaktionen gegeben habe.
Dabei würde er gerne meinen Fall vorstellen. Er wolle mich als einer von denen
präsentieren, bei denen die Therapie nach der Neuen Medizin angeschlagen habe.
Dabei wolle er auch meine Ärztin sowie meinen Urologen zu Wort kommen lassen.
Ich sagte
ihm, dass ich mich einerseits gerne für die NM verwenden wolle, aber mich
andererseits auch nicht in der Öffentlichkeit zerreißen lassen werde. Man müsse
sehen, dass die Heilung meines Hodenkrebses nicht so einfach nachweisbar sei.
Ich sagte ihm, dass es bereits Stimmen im Report-Forum gäbe, die daran zweifeln,
dass ich überhaupt Hodenkrebs gehabt habe, denn Tumor sei nicht gleich
bösartiger Krebs. Diese fordern bereits medizinische Akten mit Histologie und
Grading. Ich erklärte ihm, dass mir klar sei, dass diese Leute mich in eine
Falle locken wollen. Denn wenn ich diesen Befund hätte, dann wäre mein Hoden
auch nicht mehr dran! Und dann könne ich auch nicht den Heilungsverlauf am
Organ nachweisen. Es wäre besser, einen geheilten Lungenkrebs vorzustellen,
denn da könne man den Krebs sowie die Heilung bereits durch Röntgenbilder
nachweisen. Herr Schober sagte darauf, dass er trotzdem gerne meinen Fall
vorstellen würde.
Ich habe
zuerst Bedenkzeit bis Montag verlangt und außerdem verschiedene Forderungen an
den Inhalt der Sendung gestellt (Definition des Aussagewunsches und Freigabe
durch mich). Darauf ging er ein. Trotzdem bin ich mir nicht sicher, ob ich mir
das antun soll. Mir ist auch aus anderen Erfahrungen heraus klar, dass diese
Leute es nicht immer so genau mit der Wahrheit nehmen.
Montag, 2.
Dezember 2002
Ich habe mich entschieden, auf Herrn Schobers
Forderung nicht einzugehen. Von verschiedenen Seiten wurde mir dringend davon
abgeraten, mich in der TV-Sendung vorstellen zu lassen. Das sei die alte Masche
der Medien, nämlich die NM-Geheilten psychisch fertig zu machen. Der Bericht
würde sicher nicht positiv ausfallen, ich solle mich erst einmal richtig von
meiner Krankheit erholen.
Am späten Vormittag rief Herr Schober wie vereinbart
an. Ich sagte ihm, dass ich ablehne. Ich begründete dies ausführlich.
Insbesondere stellte ich klar, dass die Vertrauensbasis zu ihm empfindlich
gestört sei. Er brauche nicht glauben, dass ich ihm jetzt abnehmen könne, dass
die nächste Sendung positiv ausfallen werde. Die ARD müsse zuerst folgende
Punkte erledigen:
- sich von dem Beitrag distanzieren
- alle falschen Tatsachenbehauptungen richtig stellen
- die vorhandenen Verifizierungen der NM
veröffentlichen
Er fragte trotzdem nach, ob es keine Möglichkeit gäbe,
dass wir zusammenkommen können. Ich sagte nein und fragte ihn, ob er denn im
Ernst glaube, dass ich nach solch einer Sendung noch Vertrauen in ihn habe. Ich
habe die Sendung am Samstag nochmals angeschaut und mir seien dabei wieder die
Haare zu Berge gestanden. Er war sichtlich entmutigt und konnte nichts
erwidern. Ich empfahl ihm, doch den Aussagewunsch der geplanten Sendung zu
formulieren und diesen an Frau Dr. Berbuer zu senden. Vielleicht würde sie ihm
dann antworten.
Ich war sehr erleichtert, dass ich diese Sache
abwenden konnte.
Mittwoch,
4. Dezember 2002
Der Bericht des zweiten Urologen liegt mir nun vor.
Hier die relevanten Auszüge:
Diagnose: Suspekter Hodenbefund re.
Befund: Leisten unauffällig,
Bruchpforten geschlossen. Hoden li. o.B. Fragliche diskrete Varikocele testis
li. Am oberen Hodenpol re. etwa kirschgroße, derbe Induration, nicht
druckschmerzhaft. Der untere Hodenpol erscheint o. B. Keine Hydrocele[37],
keine Spermatocele[38].
Sonografie: Hoden li. o.B., ca. 4,6 x 2,4
cm. Im Bereich des Hodens re am oberen Pol ca. 1,7 x 1,5 cm messende echoarme,
jedoch nicht echofreie (!) Raumforderung, z. T. nur unscharf abgrenzbar. Keine
Spermatocele, keine Hydrocele.
Zusammenfassung: Du hast uns Herrn Buck
zu einer second opinion auffälligem rechtsseitigen Hodenbefund überwiesen.
Palpatorisch[39] sowie
sonographisch erscheint mir der obere Hodenpol suspekt, wenngleich auch nicht
unbedingt tumor-typisch, so dass differentialdiagnostisch auch an einen stark
narbig veränderten Nebenhodenkopf zu denken ist. Dennoch erscheint mir, trotz
der bei dir kontrollierten negativen Hodentumormarker, eine inguinale[40]
Hodenfreilegung re. mit PE[41]
des Befundes dringend indiziert. Ich habe dies mit Herrn Buck auch ausführlich
besprochen.
Montag, 9. Dezember 2002
Wir, also einige vom NM-Forum, sind gerade noch dabei,
die letzten Änderungen unseres Antwortschreibens an den SWR abzustimmen.
Hoffentlich macht es auch die gewünschte Wirkung. Der Intendant, Herr Prof.
Voss, erhält auch eine Kopie.
Heute
war ich bei dem Heilpraktiker. Was ich bei ihm alles klären will:
1. Mein aktuelles CCT
auszuwerten:
- Wie steht es um die
Heilung des Hoden-Ca?
2. Vergleich der 3 CCT's zum
Hoden-Ca.
- Wo sind genau die HH's
der 3 CT's und was kann man jeweils dazu sagen?
- Was ist mit dem
Teratom?
3. Die anderen HH's in den
CCT's
- Was sind sie genau
organisch und welches DHS gehört jeweils dazu?
- Rectum/Hämorrhoiden,
LWS-Blockade und Tinnitus?
4. Das DHS meines Hoden-Ca's
- Hormonlage und die
Hodenzyste.
[42]Ich war von 11.15 Uhr bis 14.45 Uhr, also etwa 3 1/2 Stunden bei ihm.
Zuerst habe ich ihm die Geschichte meines Hodenkrebses erzählt. Er hat sich dann anschließend das neue CT angeschaut (siehe Bild). Beim Hoden sei der aktuelle Stand, dass der HH für die interstitielle Nekrose weit gehend gelöst ist, d. h. der HH habe sich fast aufgelöst und sei vernarbt. Die Frage nach dem Teratom ist jetzt auch klar beantwortet. Der HH sei schon im Januar-CT klar erkennbar, sei aber jetzt gelöst. Die Nachtschweiße im Frühjahr bestätigen auch das Verkäsen des Adeno-Ca. Möglicherweise war die anfänglich tastbare Verhärtung dieses Teratom.
Dass ich in der Konfliktursache eine leichte Schiene
habe bzw. hatte, konnte er feststellen. Er hat aber gesagt, dass ich das ganz
gut gemacht habe. Die Gefahr sei eben dabei, dass ich wieder ein Rezidiv
erleiden könne. Er sagte, dies zu vermeiden, habe ich durch die
Konfliktbewältigung ganz gut geschafft. Das DHS des Hoden-Ca ist mit dem
Erlebnis im Sommer 2001 für ihn schon passend, auch die Lösung im Oktober. Ich
erzählte ihm, wie alles genau ablief.
Dann
haben wir noch über den Trennungskonflikt gesprochen. Er stellte fest, dass
dieser immer noch sichtbar sei. Er hat diesen Konflikt ja schon im CCT vom
Januar gefunden (siehe die beiden Bilder). Wir kamen aber damals nicht auf den
richtigen Konflikt, da wir ja nur telefoniert hatten und der Annahme waren,
dass er mit dem Verlustkonflikt zusammenhängen könnte. In einer höheren Schicht
ist ein brutaler Trennungskonflikt erkennbar: Er betrifft das Periost, d. h.
die Beine, er liegt parazentral, aber mehr rechts, das heißt, dass die linke
Körperseite betroffen ist (bei mir als Rechtshänder also Mutter/Kind-Seite).
Wir kommen auf den Verlust meiner Mutter zu sprechen, die unerwartet an einem
Herzinfarkt starb, als ich 20 Jahre alt war. Das passe, sagte er, da der
Konflikt hängend sei. Es ist tatsächlich so, denn ich kann bei entsprechenden
Anlässen schnell bewegt reagieren. Ich habe den Verlust wohl bis heute noch
nicht verkraftet. Ich hatte früher Wadenkrämpfe, was damit zu tun haben kann.
Sonst habe ich aber bis jetzt keine organischen Schwierigkeiten gehabt. Aber
nach einer endgültigen Konfliktlösung könne dies schon einsetzen, sagte er.
Zum Schluss verglichen wir noch verschiedene HH's auf
den drei CT-Bildern. Hier folgen einige Beispiele, die mir gezeigt haben, wie sicher
dieser Heilpraktiker in der Diagnose ist. Er fragte mich, ob ich mit
Hämorrhoiden, Afterjucken oder Blutungen Probleme gehabt hätte. Ich freute mich
über diese Frage, da ich ihn ja diesbezüglich sowieso ansprechen wollte, denn
ich hatte schon lange und gerade wieder in letzter Zeit damit Probleme. Er
sagte, dass der Konflikt, der sich auf das Rectum auswirke, hängen würde. Wir
erörterten die Konfliktursache (das DHS liegt ca. 21
Jahre zurück!). Er sagte, dass die Blutungen jeweils auf die Lösungsphase in
der hängenden Heilung hinweisen würden (siehe obiges Bild vom 25.11. zum
Hoden-Ca.).
Den Tinnitus rechts fand er auch, jedoch erst nachdem
ich ihn dazu gefragt hatte. Wir gingen aber nicht weiter darauf ein. Es ist
wohl schwer, diesen Hörkonflikt zu finden. Er fragte mich dann, ob ich mit dem
Hals Schwierigkeiten gehabt habe. Ich sagte, dass ich im Mai eine Tonsillitis[43]
gehabt habe. Er fragte, ob es rechts gewesen sei, was ich bestätigen konnte.
Ich sagte, dass sie sehr heftig verlaufen sei und ich auch den Konflikt wisse.
Wir redeten auch nochmals über die Hodenzyste und wie es kommen kann, dass sich
Zysten mit Flüssigkeit füllen. Er fand nämlich im Stammhirn noch einen Herd für
das Nieren-Sammelrohr. Er fragte mich, ob ich Rückenschmerzen habe. Ich dachte
jedoch gleich an meine gerade abgeklungene LWS-Blockade. Er hat dann meinen
Rücken links und rechtsseitig abgeklopft und ich musste sagen, wenn ich einen
Schmerz spüre. Der Schmerz lokalisierte sich links im Nierenbereich. Er sagte,
dass dies den HH der linken Niere bestätige. Die Ursache sei ein Konflikt, der
Existenz oder des "alleine Dastehens". Das könne vielleicht durch
Geldsorgen (materielle Existenz) oder durch den Diagnoseschock entstanden sein
(Existenzverlust durch die Krebsangst). Wenn er aktiv sei, "pumpe" er
Zysten, tuberkulös entstandene Kavernen oder andere Körperregionen, wie z. B.
Tränensäcke voll. Ich las darüber schon einiges im 2. Band von Dr. Hamer
„Vermächtnis einer Neuen Medizin“.
Ich muss sagen, dass ich total begeistert nach Hause
kam. Was dieser Mann herausgefunden hat, war überwältigend. Ich habe über
dieses Gespräch mehrere Seiten in mein Tagebuch geschrieben.
Freitag, 27. Dezember 2002
Vor ein paar Tagen ist mir etwas Interessantes aufgefallen. Das „Anhängsel“ an
meinem rechten Hoden ist kleiner geworden! Ich freue mich über diese
Entwicklung, denn dies hatte der Kollege meiner Ärztin ja in Aussicht gestellt.
Es hat jetzt nur noch etwa Kirschkern-Größe. Ich hatte nicht mehr damit
gerechnet, dass es kleiner werden würde. Ich bin gespannt, wie sich das
weiterentwickelt.
Montag,
3. März 2003
Heute
war ich bei meinem Urologen zur Kontrolle. Er fragte mich wie immer: "Geht
es ihnen gut?". Ich sagte: "Ich fühle mich wohl." Er fragte:
"Und, ist der Hoden noch dran?" Ich lachte und sagte: "Ja, der
ist noch dran." Er stellte fest, dass ich nicht in der Urologischen Klinik
war, die er mir damals empfohlen hatte, sondern bei einem Kollegen. Ich sagte:
"Der Knubbel, den Sie und ihr Kollege als kirschgroß festgestellt haben,
ist inzwischen auf kirschkerngroß geschrumpft.
Wir
gingen dann zum Untersuchungsraum. Beim Abtasten sagte er: "Das ist
tatsächlich viel kleiner geworden." Er schaute es sich noch mit dem
Ultraschall an. Er kam zum gleichen Ergebnis. Er meinte, dass wir vielleicht die
Tumormarker untersuchen sollten. Ich entgegnete aber: "Was soll dabei denn
rauskommen?", da dachte er kurz nach und meinte: "Sie haben recht,
bei dieser Entwicklung wird er nicht hochgehen, zumal er bisher immer negativ
war." Dann kam er nochmals auf den Hoden zurück: "Dieser kleine
Knoten ist - im Gegensatz zum letzten Mal - gut vom Hoden abgrenzbar. Ich
denke, dass er am Nebenhoden hängt. Er ist wohl geschrumpft." Ich fragte:
"Induriert?" "Ja, genau. Ich denke, dass wir jetzt erst einmal
abwarten können. Wenn Sie etwas Ungewöhnliches feststellen, kommen Sie wieder
zu mir." Ich fragte ihn, ob man nicht auch ein CT vom Hoden machen könne,
um z. B. eine Nekrose oder Zyste sehen zu können. Er meinte: "Dies wird
keine weiteren Aufschlüsse liefern. Selbst wenn z. B. nekrotische Zonen
erkennbar wären, wäre man doch nicht sicher, ob sich da gerade ein Tumor
auflöst oder etwas anderes im Gange ist. Die Auflösung eines CT's ist beim
Hoden einfach zu gering. Selbst bei der Prostata ist sie eigentlich noch zu
schlecht. Das bringt nichts".
Ich
verabschiedete mich und bat noch, einen Bericht an meine Ärztin zu senden.
Donnerstag, 12. März 2003
Heute bekam ich den Bericht von letzten Besuch bei
meinem Urologen. Er wiederholte den gesamten Ablauf und berichtete abschließend:
„Ausschluss Hodentumor – Z. n. Epididymitis re
Der Befund ist weiterhin kleiner geworden, Durchmesser
13mm, projiziert sich auf den Nebenhodenkopf und lässt sich weitestgehend vom
re Hoden palpatorisch abgrenzen.
Zusammenfassend muss man von einer Vernarbung nach
Epididymitis ausgehen. Andererseits, wenn man den Verlauf nicht überblicken
würde, ist der Befund immer noch freilegungsbedürftig.“
Der Bericht meines Urologen leuchtet mir aus der Sicht
eines Schulmediziners natürlich voll ein. Er sucht nach einer Erklärung und
geht von der Nebenhodenentzündung aus. Nach den Gesetzen der Neuen Medizin ist
aber die Erklärung schon längst klar erfolgt.
Für mich ist die Sache jetzt abgeschlossen. Wichtig
ist es, dass ich darauf achte, nicht noch einmal die ganze Sache durch ein
Konflikt-Rezidiv heraufzubeschwören. Doch dies wird wohl nicht mehr geschehen,
da ich ja die Ursache, also den Konflikt kenne. Somit kann ich
auch ein Rezidiv und ein erneutes Ausbrechen des Hodenkrebses verhindern. Sorge
ich für das Wohlbefinden meiner Seele, dann erledigt sich auch jegliche
Nachsorge im üblichen Sinne.
[1] Die neue Selbstdiagnose, Handbuch der Gesundheit, Mosaikverlag, Ausgabe 1996
[2] Bestehen bereits Fernmetastasen (Lunge, Leber; Stadium III) oder große Lymphknotenmetastasen (sog. bulky-disease, Stadium IIC), ist eine Chemotherapie nach einem Kombinationsschema notwendig.
Gegenwärtig wird in Studien geprüft, ob die Strahlentherapie bei frühen Tumorstadien auch durch eine nebenwirkungsarme Chemotherapie mit einem Einzelmedikament (Monotherapie) ersetzt werden kann.
(Quelle: http://www.charite.de/ch/uro/erkrankungen/krebshoden.html)
[3] Metastase: nach der Schulmedizin: Tochtergeschwulst; vom Primärtumor ausgehend durch Verschleppung von Tumorzellen über die Lymphe, den Blutkreislauf oder durch Einwachsen in benachbartes Gewebe (mehr zu Metastasen am Ende des Textes).
[4] Quelle: http://www.urosite-leipzig.de/Seiten 20ge/Hodentumor.html
[5] Tumormarker: Eiweißstoffe oder Enzyme die von Tumoren gebildet und an das Blut abgegeben werden. Tumormarker können bei der Diagnose einiger weniger Erkrankungen, z. B. Hodenkrebs helfen und einigen weiteren Erkrankungen den Erfolg einer Behandlung anzeigen. Viele Tumorerkrankungen haben keinen richtungsweisenden Tumormarker
[6]
Aus: „Einführung in die Neue Medizin, V10, 2000“
Alle Krebs- oder krebsähnlichen Erkrankungen (d. h. fast alle Krankheiten)
entstehen mit einem DHS (Dirk-Hamer-Syndrom), einem allerschwersten,
hochakut-dramatischen und isolativen Konflikterlebnisschock, gleichzeitig
auf allen drei Ebenen, der Psyche, dem Gehirn und dem Organ.
[7] Aortenisthmus-Stenose: Eine Verengung im Aortenbogen.
[8] Dilatation: Erweiterung, Aufdehnung, hier mittels Ballonkatheder
[9] Ich bitte um Verständnis, dass ich hier nicht näher auf den Verlustkonflikt eingehen kann.
[10] siehe Fußnote 36
[11] CT: Computer-Tomographie, Röntgendiagnostik im Schichtaufnahmeverfahren
[12] Hamerscher Herd: Im Bereich des Gehirns: Das DHS bewirkt in der Sekunde des Schocks verbunden mit einem vom Menschen selbst angenommenen Konflikt eine sogenannte Schießscheibenkonfiguration im Gehirn, der Hamersche Herd. Der Konflikterlebnisinhalt bestimmt im Augenblick des DHS sowohl die Lokalisation des Hamerschen Herdes im Gehirn, als auch die Lokalisation des Krebs oder der Krebsäquivalenterkrankung am Organ.
[13] Dr. Hamer beschreibt es folgendermaßen: Das interstitielle Hoden-Ca, in Wirklichkeit eine Nekrose, also ein Gewebe-Minus im Hodengewebe, dessen Hamerscher Herd im Marklager des Großhirns liegt, hat neben dem Verlustkonflikt um einen Menschen der stirbt oder weggeht, außerdem noch einen hässlichen, halbgenitalen Aspekt, mit einer Frau, was aber seltener beobachtet wird.
In der konflikt-aktiven (ca-) Phase passiert hier genau das Gegenteil wie beim Teratom, es bildet sich nämlich eine Nekrose im Hodengewebe. Außer einem leichten Ziehen in dem betroffenen Hoden ist aber äußerlich nichts zu sehen.
In der Heilungsphase, also nach der Konfliktlösung, entsteht eine Hodenschwellung und es bildet sich dann eine Hoden-Zyste (Heilungszyste), die dann induriert. Dies führt zu einer Vermehrung des interstitiellen (= zwischenliegenden), hormonproduzierenden Hodengewebes. Der archaisch-biologische Sinn liegt hier in der Heilungsphase, da die indurierte Hodenzyste wesentlich mehr männliches Sexualhormon (Testosteron) produziert und dadurch die Fortpflanzungsfähigkeit und -freudigkeit zur Begattung des männlichen Wesens anregt, um somit den Verlust des Kindes oder Partners zu ersetzen.
[14] pcl-Phase: Zeit nach der Konfliktlösung, Heilungs- / Reparaturphase
[15] An der Stelle, an der vorher die Schießscheibenkonfiguration zu sehen war, bemerkt man, wie die Ringe nach und nach ödematisieren (Wasser einlagern). Der Hamersche Herd wird repariert und im betroffenen Relaisbereich Glia (Bindegewebe) eingelagert. Dadurch wird der vorhergehende Zustand weitestgehend wieder hergestellt.
[16] Biopsie: Entnahme einer Gewebeprobe
[17] Die Angaben zu Heilungschancen beziehen sich i.d.R. nur darauf, ob der Patient eine Zeitspanne von fünf Jahren überlebt! Die Lebensqualität nach der „Heilung“ wird hier nicht berücksichtigt.
[18] Induration: krankhafte Verhärtung und Verdichtung des Gewebes oder Organs.
[19] hypodens: (radiologischer Begriff) verminderte Dichte.
[20] Parenchym: das spezifische Gewebe eines Organs.
[21] Auf meiner Homepage befindet sich ein Link zur Webseite von Frau Nebelsiek.
[22] Der Begriff Seminom beschreibt eine bestimmte Gewebeart von bösartigen Hodentumoren. Etwa die Hälfte aller bösartigen Hodentumoren sind reine Seminome. Die Therapie von reinen Seminomen unterscheidet sich von den übrigen Arten der Hodentumore.
[23] Bei meiner letzten Besprechung mit dem Heilpraktiker am 9. Dezember 2002 stellte sich heraus, dass dieser Trennungskonflikt nichts mit dem Verlustkonflikt zu tun hat, sondern noch zu dem Schockerlebnis gehört, das ich nach dem Tod meiner Mutter im Jahre 1980 erlitten habe und noch zeitweise aktiv ist.
[24] In der Neuen Medizin wird sehr großer Wert auf das Herausfinden des Schockerlebnisses (DHS) Wert gelegt. Nur wenn man die genaue Ursache kennt, kann man ein Rezidiv vermeiden.
[25]
Ödem: Wassereinlagerung. Durch die
Ödematisierung schwillt die betroffene Stelle im Gehirn an. Seine endgültige
Größe hängt von der Stärke und von der Dauer des Konfliktes, d. h. von der
Konfliktmasse, ab. Für Schulmediziner sind diese Ödeme Hirntumore, die
schleunigst herausoperiert werden müssen. Dies ist ganz besonders dann der
Fall, wenn sie schon vernarbt sind, weil sie dann im CCT besonders auffällig
sind, in Wirklichkeit aber kaum vom Patienten als Symptome wahrgenommen werden.
[26] Epididymitis: Nebenhodenentzündung
[27] Symptome sind plötzliche Temperaturerhöhung mit Schüttelfrost, empfindliche Schwellung des Nebenhodens, Erwärmung und Rötung der Haut, sowie Schmerzen (sowohl örtlich, als auch in der Leistenregion und im Unterbauch). Beim Wasserlassen können Beschwerden in den Harnwegen auftreten. (Quelle: www.netdoktor.de)
[28] rezidivierend: rückfällig
[29] Dr. Hamer beschreibt es folgendermaßen: Das Teratom ist ein Adeno-Karzinom aus den Keimbahnzellen und macht in der konflikt-aktiven Phase (ca-Phase) kompakte Tumoren (d. h. Zellvermehrung). Der HH ist im cranialen Teil des Mittelhirns gelegen, Gehirn/Organ ist nicht gekreuzt (Ausnahme!).
Mit fortschreitendem Konflikt schreitet auch der Hamersche Herd (HH) im Gehirn fort, d.h. es wird ein immer größeres Areal betroffen, oder das einmal betroffene Areal intensiver alteriert, gleichzeitig schreitet auch der Krebs am Organ fort, d.h. der Tumor wird durch echte Zellmitose an Masse größer. Es liegt immer ein schwerer Verlustkonflikt zugrunde, meist der Tod eines geliebten Menschen, Sohn, bester Freund, aber auch ein Tier.
In der konflikt-gelösten Phase, stoppt das Krebswachstum, wenn auch nur langsam, da jedes embryonale Gewebe den „embryonalen Wachstums-Schub" hat (Ausnahme). Mykobakterien können das Teratom nur in der pcl-Phase möglicherweise verkäsend nekrotisierend abbauen (z. B. Tbc). Was bis zum Ende der Heilungsphase nicht geschafft ist, bleibt.
Dem biologischen Sinn entsprechend bedeutet das Teratom, die uralte Fähigkeit des Menschen zur Parthenogenese im biologischen Notfall, d.h. der Organismus versucht im Falle des Verlustes eines nahen Angehörigen dieses uralte biologische Programm einzuschalten.
[30] Dies habe ich nicht bereut, im Gegenteil: Ich kaufte mir bald darauf noch den zweiten Band. Ich saugte diese Bücher mit zahlreichen Fallbeispielen geradezu in mich hinein. Es ist fast unglaublich, welche Gesetzmäßigkeiten dieser geniale Forscher in kriminalistischer Arbeit herausgefunden hat!
[31] Den vernarbten HH fand der Heilpraktiker am 9. Dezember 2002 bei der Auswertung des letzten CT-Bildes.
[32] Die Zutaten für das Müsli sind: Quark, Honig, Leinöl, Milch, Leinsamen, Nüsse und Obst.
[33] Energie: Hirneise versteht hierunter die psychische Begleitung bei Krebs, beispielsweise die Kombination von mentaler Hilfe (Visualisierung / Meditation) und spiritueller Unterstützung (Arbeit mit der Seele). Dies kann meiner Meinung nach die in der Neuen Medizin zentral stehende Konfliktlösung oft erst herbeiführen.
[34] Auf meiner Homepage habe ich eine Seite mit Infos zu dieser Sendung eingerichtet.
[35] Malignität: Bösartigkeit, meist von Tumoren
[36]
1. Biologisches Naturgesetz: Die Eiserne Regel des Krebs:
1. Kriterium: Jede Krebs- oder Krebsäquivalenterkrankung (Sinnvolle
Biologische Sonderprogramm bzw. SBS) entsteht mit einem DHS, d.h. einem
allerschwersten, hochakut-dramatischen und isolativen Konflikterlebnisschock
gleichzeitig, auf allen 3 Ebenen: Psyche – Gehirn – Organ.
2. Kriterium: Der Konfliktinhalt bestimmt im Augenblick des DHS sowohl die Lokalisation des SBS im Gehirn als Hamerscher Herd, als auch die Lokalisation am Organ als Krebs oder Krebsäquivalent.
3. Kriterium: Der Verlauf des SBS auf allen 3 Ebenen: Psyche – Gehirn – Organ, vom DHS bis zur Konfliktlösung und Heilungsphase bis zur Rückkehr zur Normalisierung, ist synchron!
2. Biologisches Naturgesetz: Das Gesetz der Zweiphasigkeit aller SBSe, sofern es zu einer Lösung des Konfliktes kommt.
3. Biologisches Naturgesetz: Das ontogenetisch bedingte System der SBSe der Krebs- und Krebsäquivalente. (1. Keimblattverwandte Konflikte haben auch keimblattverwandte Hirnrelais, keimblattverwandte Organe und keimblattverwandte Zellformationen. 2. Konflikte des Stamm- und Kleinhirns (= Althirn) bewirken in der konfliktaktiven Phase eine Zellvermehrung bis zum diagnostizierbaren Krebsgeschehen. In der Heilungsphase wird die Vermehrung, da nicht mehr gebraucht, abgebaut (siehe Mikroben). Konflikte des Großhirns bewirken genau Gegenteiliges: In der konfliktaktiven Phase wird Gewebe abgebaut und in der Heilungsphase wieder aufgebaut (siehe Mikroben). Krankheiten, die nicht als Krebs diagnostizierbar sind, nennt man Krebsäquivalente, da auch sie nach den gleichen biologischen Gesetzmäßigkeiten verlaufen wie der schulmedizinische Krebs. Wir finden hier in der konfliktaktiven Phase Funktionsbeeinträchtigung bzw. Funktionsausfall.)
4. Biologisches Naturgesetz: Das ontogenetisch bedingte System der Mikroben. Zu jeder keimblattverwandten Organgruppe gehören ausnahmslos in der Konfliktlösungsphase (Heilungsphase) spezifische keimblattverwandte Mikroben. Die Mikroben sind nicht die Verursacher der Heilungssymptome, sondern nur die Optimierer der Heilungsphase.
5. Biologisches Naturgesetz: Die „Quintessenz“: Das Gesetz vom Verständnis einer jeden sog. „Krankheit“ als Teil eines entwicklungsgeschichtlich verstehbaren SBS der Natur.
[37] Hydrocele: Wasserbruch, Zyste am Hoden durch Stauung von Flüssigkeit
[38] Spermatocele: Samenbruch, Retentionszyste mit spermienhaltiger Flüssigkeit
[39] palpieren: betastend untersuchen
[40] inguinal: die Leistengegend betreffend
[41] PE: Probeexzision, Entnahme einer Gewebeprobe zur diagnostischen Untersuchung
[42] Rektum: Mastdarm oder Enddarm
[43] Halsmandel-Entzündung
[A] Apropos Mikrometastasen. (von Lothar Hirneise, Menschen gegen Krebs, www.krebstherapien.de)
Sicherlich haben Sie schon einmal davon gehört, dass Bestrahlungen bzw. Chemotherapien nach Operationen, bei denen der Tumor komplett entfernt wurde, deshalb angewandt werden, um Mikrometastasen zu vermeiden. Mikrometastasen sind medizinisch gesehen Tumorzellen, die sich vom Ursprungstumor entfernt haben und sich irgendwo anders im Körper ansiedeln. Doch bevor sie diese Theorie als gegeben annehmen, möchte ich Ihnen ein paar Widersprüche zu dieser Theorie aufzeigen.
1.) Wären Metastasen wirklich Tochterzellen des Primärtumors, dann müssten sie ja auch die Eigenschaften der “Eltern” haben. Dies ist jedoch sehr oft überhaupt nicht der Fall und Metastasen haben z.B. einen anderen Stoffwechsel (aerob) als der Primärtumor (anaerob).
2.) Metastasen bestehen manchmal aus mehreren unterschiedlichen Zellarten. Wenn sie doch alle Abkömmlinge einer entarteten Zelle sind, wie können Sie auf einmal aus verschiedenen Zellarten bestehen?
3.) Wenn man eine gesunde DNA in eine Krebszelle verpflanzt, bleibt die Zelle krebsig. Verpflanzt man DNA aus einer Krebszelle in eine gesunde Zelle, bleibt die Zelle gesund. Wie wäre dies möglich, wenn die DNA wirklich für die Entartung der Zelle verantwortlich wäre?
Angenommen, die an den Universitäten gelehrte Mutationstheorie ist richtig, dann müsste man doch den Zellkern einer Krebszelle herausnehmen können, diesen in eine gesunde Zelle transferieren und diese Zelle müsste dann eine Krebszelle sein. Natürlich gilt dies auch umgekehrt. Würde man einen gesunden Zellkern in eine Krebszelle transferieren, dann müsste diese Zelle ja wieder gesund sein. Dem ist jedoch leider nicht so, wie McKinney schon 1969 und B. Mintz 1975 veröffentlichte (Es gibt zwar auch Studien bei Mäusen, bei denen auf diesem Wege z.B. Leukämien erzeugt wurden, sie widerlegen aber immer noch nicht McKinney). Bitte lassen Sie sich dies noch einmal durch den Kopf gehen. Man verpflanzt den Teil einer Zelle, der nach der herrschenden Schulmeinung dafür verantwortlich ist, ob jemand einen Tumor bekommt oder nicht, und was passiert - nichts, einfach gar nichts. Dies würde noch nicht bedeuten, dass die Mutationstheorie deshalb ad acta gelegt werden muss, man könnte ja argumentieren, dass eine gesunde Zelle in der Lage ist, einen künstlich eingepflanzten Krebszellkern wieder zu reparieren. Wenn dies jedoch der Fall ist, dann würde dies bedeuten, dass unsere Zellreparaturmechanismen nicht im Zellkern wären, sondern außerhalb, was wiederum gegen jegliches schulmedizinisches Wissen sprechen würde. Auch Seegers Forschungen, dass Tumorzellen, die man von ihren Mitochondrien befreit, und danach verimpft, keinen Krebs erzeugen, spricht eindeutig gegen die Mutationstheorie.
Dies ist nur ein Einwand, warum die Mutationstheorie nicht stimmen kann, ganz zu schweigen von den seit Jahrzehnten bestätigten Tatsachen, dass Krebszellen mehr H2O2 produzieren, eine gesteigerte Peroxilipid-Produktion vorhanden ist, eine Ladungsumkehr mit Kaliumeinstrom in die veränderte Zelle, dass es eine Verschiebung der Wasserstoffionenkonzentration in Richtung Alkalose gibt, ein vermehrtes Auftreten von Cholesterinestern in den Krebszellen auftritt genauso wie Membranschädigungen verschiedenster Art, eine Depolarisation (Verschiebung der elektrischen Potentiale) und so weiter und so fort. Ich könnte allein aus Forschungen aus den 50er und 60er Jahre hier eine Liste von mehr als 100 Veränderungen aufzählen, die nicht in Einklang mit der Mutationstheorie zu bringen sind, sprich wofür wir nicht unsere DNA verantwortlich machen können. Die zentrale Frage lautet also schon lange nicht mehr, ob die Mutationstheorie jetzt richtig ist oder nicht. Die richtige Frage kann nur heißen: Warum wird dieses Wissen nicht endlich in die Praxis umgesetzt und wahrscheinlich weit über 90% aller Krebskranker weltweit wider besseren Wissens nach der total überalteten Theorie der Mutationstheorie behandelt, die da lautet: Zerstöret den Tumor und betet weiter.
Quelle: http://www.krebstherapien.de/Therapien/Unkonventionelle/Chemo/chemo.html
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