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Die Geschichte über meinen Hodenkrebs (Kurzfassung, Stand: März 2003)
Im Januar 2002 stellte ich an meinem rechten Hoden eine verhärtete Stelle fest. Der Hoden war prall angeschwollen und vergrößert, jedoch schmerzfrei. Ich hatte mir schon vorgenommen, zu einem Urologen zu gehen, da ich in einem Selbstdiagnosebuch las, dass dies Hodenkrebs sein könnte. Diese Erkenntnis bereitete mir Angst (Assoziation Krebs = Tod und Chemo/Bestrahlung = Gift).
Am nächsten Morgen erinnerte ich mich plötzlich, dass ich einmal im Internet bei www.tolzin.de etwas über Krebs und Alternativen zur Chemotherapie gelesen habe. Was ich dort über die "Neue Medizin" (NM) und Dr. Hamer las, hat mich bald überzeugt - insbesondere, als ich auch las, dass beim Hodenkrebs ein Verlust-Konflikt die Ursache sein muss. Ein solcher Konflikt hatte nämlich bei mir ein halbes Jahr vorher - im Sommer 2001 - einen Höhepunkt erlangt. Dieser Konflikt war für mich tatsächlich (wie Dr. Hamer in der "Eisernen Regel des Krebs" definiert) "hochdramatisch und isolierend", da ich zu diesem Zeitpunkt mit niemand darüber reden konnte. Aus dieser Lebenskrise konnte ich dann - Gott sei Dank - im Oktober 2001 einen Ausweg finden. Die ganze Angst war wie weggeblasen. Daraufhin beschloss ich, vorerst nicht zum Urologen zu gehen, sondern einen Arzt zu suchen, der sich mit der NM auskennt. Ich fand auf Anfrage beim Förderverein der NM eine Ärztin, die sich seit kurzer Zeit mit der NM beschäftigt. Wir haben den Konflikt und die bereits eingeleitete Lösung besprochen. Die Auswertung der angefertigten CT-Bilder des Schädels hat die Konfliktlösung bestätigt. Diagnose: Interstitielles Hoden-Carcinom (Nekrose) "in Lösung" (d.h. die Heilungsphase ist im Gange).
Herr Dr. Hamer beschreibt in seinen Unterlagen den Verlauf dieser Krebsart wie folgt: Beim interstitiellen Hoden-Carcinom entsteht in der konflikt-aktiven Phase eine Gewebe-Minus, das meist unbemerkt bleibt. In der Heilungsphase, also nach der Konfliktlösung, wird unter Schwellung des Hodens das Gewebe-Minus wieder mit Bindegewebe aufgefüllt. Im Anschluss bildet sich dann am Hoden eine Heilungszyste. Der biologische Sinn liegt hier in der Heilungsphase, da die indurierte Hodenzyste wesentlich mehr männliches Sexualhormon (Testosteron) produziert und dadurch die Fortpflanzungsfähigkeit und -freudigkeit des männlichen Wesens anregt, um somit den Verlust des Kindes oder Partners zu ersetzen. Ich war sehr erleichtert, insbesondere auch darüber, dass selbst die Schwellung des Hodens auf den Heilungsprozess hinweist.
Im März 2002 habe ich dann mit meiner Ärztin abgesprochen, dass ich mich noch zusätzlich von einem Urologen untersuchen lasse. Da ich aber keine Beschwerden hatte, schob ich den Besuch beim Urologen erst einmal vor mir her. Die Verhärtung des oberen Drittels am Hoden hatte sich nicht vergrößert - im Gegenteil: der Hoden fühlte sich nicht mehr so prall und geschwollen an, wie anfangs.
Mitte April spürte ich dann leichte, ziehende Schmerzen an meinem rechten Hoden. Diese wurden am nächsten Tag so stark, dass ich Angst bekam, ob dies etwas mit meinem Tumor zu tun haben könnte. Mir wurde es etwas warm und ein Gefühl der Unsicherheit und Angst überflog mich. Viele Gedanken kamen hoch: Hat Dr. Hamer vielleicht doch nicht recht? Kann es sein, dass seine Methode bei mir nicht funktioniert? Ich suchte sofort einen Urologen auf. Der Tastbefund und die Ultraschall-Untersuchung ergaben, dass ich zu 95% Hodenkrebs hätte. Er riet mir, auf jeden Fall kurzfristig eine OP mit Schnellschnitt und bei entsprechendem Befund (optisch und pathologisch) den Hoden entfernen zu lassen. In 90% der Fälle würde der Hoden dann sicherheitshalber auch entfernt werden. Die Heilungschance sei mit weiteren OP's (Entfernung der Lymphknoten im Bauchraum), Chemo und/oder Bestrahlung fast bei 100%. Wenn ich aber nichts tun würde, könne ich in zwei Jahren tot sein. Diese Diagnose schockierte mich zuerst total.
Obwohl ich darauf gefasst war, erfasste mich erneut diese Angst vor Krebs und Tod. Der Bescheid, dass die Tumormarker negativ seien, beruhigte mich zwar etwas, obwohl ich wusste, dass es auch Fälle von Hodenkrebs mit negativen Markern gibt. Nach einem Tag waren aber die Schmerzen wieder weg. Ich informierte mich noch einmal gründlich über die Alternativen. Ich ließ mir die Entscheidung nicht leicht fallen. Schließlich entschied ich mich, weiter nach der NM vorzugehen - und für den Erhalt meines Hodens. Allerdings kamen mir in der nachfolgenden Zeit doch immer wieder Zweifel, ob die NM richtig ist und ich suchte daher in verschiedenen Internet-Foren nach Informationen. Außerdem zog ich noch einen weiteren Mediziner der NM hinzu, der eine unabhängige Diagnose erstellte und die sich hundertprozentig mit der ersten deckte.
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